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Lässt Müller den BER alleine?

Gerüchte um den kompletten Rückzug des Regierenden Bürgermeisters Müller aus dem Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB)

 

BER: Das eingefrorenes Desaster - Spitzenpolitiker meiden den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft.


Guten Tag,

der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg ist ein Waise.

Das scheint sich nun erneut beim BER zu bestätigen und sich insbesondere auf den von den öffentlichen Eigentümern Berlin, Brandenburg und dem Bund zu besetzenden Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft auszuwirken.

Erst betonte Müller die politische Verantwortung für den BER, jetzt stellt er sie in Frage

Hatte Michael Müller bei seiner Bewerbung um die Wowereit-Nachfolge noch ausdrücklich die Verantwortung der Politik für den BER und seinen persönlichen Einzug in das Kontrollgremium bestätigt, so begann alsbald ein Rückzug auf Raten, als er umgehend nach seinem Amtsantritt als Regierender Bürgermeister den Vorsitz dieses Gremiums ablehnte.

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Sein oder Nichtsein - BER oder Champagner!

Scheidender Geschäftsführer Mehdorn geht eine Termin-Wette ein

Eine der raren BER-Erfolgsgeschichten: 2013 hatte sich dort eine Kamille durch die Baustelle gearbeitet …

 
Guten Tag,

dass Hartmut Mehdorn um deftige Sprüche nie verlegen war und diese Fähigkeit auch angesichts seines nahenden Abschieds nicht eingebüßt hat, stellte er einmal mehr in einem Interview mit der Welt am 25.1.15 unter Beweis.

Zum Abschied eine Kiste Dom Pérignon

Der BER werde, laut Mehdorn, pünktlich zum Herbst 2017 eröffnen und die von der Welt angebotene Termin-Wette nahm er ausdrücklich an, und benannte als Wetteinsatz eine Kiste Dom Pérignon, Jahrgang 1978.

Weniger hätten wir von Hartmut Mehdorn auch nicht erwartet und wir sagen schon einmal Danke für diese Souveränität und Großzügigkeit, denn eine Flasche Dom Pérignon kostet etwa 380 Euro. Da eine Kiste 12 Flaschen enthält, ergibt sich daraus ein Mehdornscher Wetteinsatz von 4.560 Euro auf die BER-Eröffnung 2017! Hut ab vor so viel Vertrauen in das BER-Happy End!

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BER: Kein Licht am Ende des Tunnels!

+++ Neuer Stadtentwicklungssenator widerspricht der Untertunnelung der BER-Schnellbahntrasse und bricht damit den Koalitionsvertrag +++

Die Hinterlassenschaft des ehemaligen Stadtentwicklungssenators und aktuellen Regierenden Bürgermeisters Michael Müller:

Wegen schwerer Straßenschäden gibt es für die Yorckstraße, eine wichtige Berliner Hauptverkehrsstraße in Richtung Kudamm, unter den gleichnamigen Brücken, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10 kmh.


Guten Tag,

eigentlich hätte selbst der neue Regierende Bürgermeister Müller, der tatsächlich ein alter Bekannter ist, samt seiner Senatsmannschaft, die Chance gehabt, in Sachen Flughafensystem einen Neuanfang zu wagen.

Aber Nein, der Senat ergeht sich lieber in altbekannter Weise in der Beschwörung unrealistischer Zeitpläne und praktiziert fortgesetzten Starrsinn, den man aber gerne als Entschlossenheit ausgibt.

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Wird Müllers Pannen-Airport 2017 auch "tatsächlich" eröffnet?

Der Regierende Bürgermeister sagt in seiner ersten Regierungserklärung auch etwas zum BER

 

Michael Müller rennt offenbar die Zeit davon.

Schon im Dezember 2014 wurde der nun in Aussicht gestellte Termin vom Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags, Martin Burkert (SPD), in Frage gestellt, der von 2018 ff. sprach.


Guten Tag,

der langjährige Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende, SPD-Landesvorsitzende und Stadtentwicklungssenator, Michael Müller, stellte am 15.01.15, im Rahmen seiner ersten Regierungserklärung als Regierender Bürgermeister, unter dem Titel "Unser Berlin – stark und solidarisch", die BER-Eröffnung für 2017 in Aussicht.

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Wird der BER vom Hausmeister fertig gebaut?

Originelle Aussagen des Berliner Tagesspiegels und des Regierenden Bürgermeisters Müller

Zu 10, 15 oder zu 98% fertig? Eröffnung 2017, 2020 oder 2023?


Guten Tag,

vor und nach den Weihnachtsfeiertagen erreichten die interessierte Öffentlichkeit Aussagen, die nur mit Verblüffung zur Kenntnis genommen werden konnten.

Alles unter Kontrolle?

So teilte der senatsnahe Tagesspiegel am 15.12.14 seinen Lesern mit, dass die Rücktrittsankündigung des Geschäftsführers der Flughafengesellschaft, Hartmut Mehdorn, "ziemlich sicher keine" Auswirkungen "auf die Bautätigkeit am Flughafen" haben werde. Die Begründung für diese gewagte Mutmaßung lautete: "Um den Bau kümmert sich seit Sommer der Ex-Siemens- Manager Jörg Marks."

Ja, "seit Sommer" ist der Herr Marks nun dort tätig, dessen ehemaliger Chef und nach wie vor amtierender Siemens-Vorstandsvorsitzender Kaeser aber schon einmal Geduld mit dem BER anmahnte, worunter er eine Eröffnung im Jahr 2023 verstand. Zur Verbindlichkeit des ausgegebenen BER-Eröffnungstermins 2017 und der Gefahr weiterer Verzögerungen, bemerkte der Tagesspiegel dann kurz und knapp: "Dafür gibt es derzeit keine Anzeichen."

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Bread & Butter insolvent!

Zahlte der vermeintliche Hauptmieter von Tempelhof jemals Miete?

 

Mit viel Geld wurde Tempelhof für die B&B umgebaut. Gab es entsprechende Mieteinnahmen?


Guten Tag,

wenige Tage nach dem Rücktritt des Regierenden Bürgermeisters Wowereit, bricht mit der Insolvenz der Modemesse Bread & Butter, nach dem BER, ein weiteres Vorzeigeprojekt seiner Regierungszeit in sich zusammen, und der schöne Schein weicht der Realität.

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BER-Eröffnung 2017 schon wieder Makulatur?

Flughafenchef Mehdorn erklärt seinen Rücktritt zum 30.06.2015

Hartmut Mehdorns Kontur als Geschäftsführer der Flughafengesellschaft blieb immer unscharf


Guten Tag,

man konnte der zur Schau getragenen Harmonie bei der Pressekonferenz der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), anlässlich der Aufsichtsratssitzung des Unternehmens am 12.12.14, kaum glauben, die zwischen der Geschäftsleitung und dem Aufsichtsratsgremium in geradezu aufdringlicher Art und Weise in Szene gesetzt wurde, obwohl Tage zuvor schon Nachfolgekandidaten für den amtierenden Geschäftsführer Mehdorn feilgeboten wurden.

Nun ist es also passiert und Hartmut Mehdorn hat seinen Rücktritt zum 30.06.15 angekündigt, der de facto und de jure wohl wesentlich früher eintreten wird. In seiner Rücktrittserklärung beklagte Mehdorn, "dass im Aufsichtsratsumfeld Spekulationen zu meiner Person angestellt wurden, die das für mich vertretbare Maß überstiegen."

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BER-Zahlenlotto: Die Superzahl lautet diesmal 2017 - vielleicht!

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft beschließt einen neuen Zeitplan für den BER


Guten Tag,

2017 lautet nun die magische Zahl für die vermeintliche Inbetriebnahme des BER, die der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft auf seiner Sitzung am 12.12.14 ermittelt haben will. Und das sogenannte Terminband für den neuen BER-Eröffnungstermin, dass sich vom Juni bis zum September 2017 spannt, kann man für seriös halten oder auch nicht.

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Müller, der neue BER-Bürgermeister!

"Die öffentliche Hand steht ja immer unter Generalverdacht, dass sie so etwas (sprich den BBI/BER) nicht hinkriegt", Klaus Wowereit 2010

 

Guten Tag,

und Nein, es wird unsererseits keinen der Etikette verpflichteten Glückwunsch zum Amtsantritt des neuen Regierenden Bürgermeisters von Berlin geben, der doch tatsächlich nur ein BER-Bürgermeister werden wird.

Ab sofort wird Herr Müller nämlich immer wieder aufs Neue drei vollkommen unterschiedliche Fragen gestellt bekommen, deren seriöse Beantwortung ihn vor nicht unerhebliche Probleme stellen wird:

1.    Was wird aus dem BER?
2.    Was wird aus dem BER?
3.    Was wird aus dem BER?

Und wo bleibt das Positive? Dafür ist heute allein, soweit es jedenfalls Worte leisten können, die Pressestelle der Berliner SPD zuständig, deren Glückwunsch wir nun in vollem Umfang wiedergeben:

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BER-Begegnungszone

Der noch amtierende Stadtentwicklungssenator Müller hat das Zeug zum gescheiterten Regierenden Bürgermeister



Guten Tag,

kurz bevor aus dem ehemaligen SPD-Fraktions- und -Landesvorsitzenden und Stadtentwicklungssenator, der Regierende Bürgermeister Müller werden wird, bereicherte der Senator Müller, den schon jetzt sehr unübersichtlichen Wald von Straßenverkehrsschildern in Berlin um ein weiteres Exemplar.

Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes nichtamtliches Schild, auf dem zu lesen sein wird: "Berliner Begegnungszone". Ab Herbst 2015 sollen demzufolge berlinweit drei dieser Zonen ausgewiesen werden.

Die erste davon wird rund um den Schöneberger Winterfeldtplatz errichtet werden, und beinhaltet die vermeintlich gleichberechtigte "Begegnung" von Fußgängern, Autos und Fahrradfahrern, bei maximal 20 Stundenkilometern. Die Ersteren werden dieses Limit wohl einhalten, die Letzteren wohl kaum.


BER-Problemzone

Aber entscheidend für die politische Zukunft des alten Bekannten Michael Müller, wird nicht dieser gespielte Witz sein, sondern die reale BER-Problemzone.

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