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Hans-Henning Romberg ist tot

Hans-Henning Romberg 10.06.1941-15.05.2018


Guten Tag,

mit großer Trauer und mit großer Dankbarkeit nehmen wir von Hans-Henning Romberg Abschied, der am 15.05.2018 im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Der Trauer um den plötzlichen Abschied, steht die Dankbarkeit für seine Lebensleistung, für seine Entschlossenheit und für seine Freundschaft gegenüber. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.  

Wir trafen Hans-Henning Romberg zuletzt Ende April und hatten bis in die letzten Tage hinein Kontakt mit ihm. Er trug seit 2007 mit seiner Fachkompetenz als Lufthanseat, Flughafengeschäftsführer, Geschäftsführer der GBAA und leidenschaftlicher Luftverkehrsplaner und -sachverständiger die Newsletter "Das Thema Tempelhof" und "Brennpunkt BER".

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BER-Zyklus: Termin beschwören, Termin relativieren, Termin absagen

+++ O-Töne-FBB-AR +++ BER-Zahlen +++ BER-Aussichten +++

2020: Erstes Flugzeug im BER


Guten Tag,

da wir immer noch ganz berauscht von der Pressekonferenz des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) vom 4.5.2018 sind, haben wir uns wohl zu einer etwas kühnen Bildunterschrift hinreißen lassen. Aber Sie haben es bestimmt gleich bemerkt: Das Foto, die Jahreszahlen und die Aussage passen einfach nicht zueinander.

Unser Originalfoto stammt aus dem Jahr 2012, kurz nachdem wieder einmal ein vorher vielfach beschworener und vom damaligen FBB-Geschäftsführer Rainer Schwarz "garantierter" BER-Eröffnungstermin, nämlich der 3.6.2012, kurzfristig am 8.5.2012 abgesagt wurde, und es zeigt kein Flugzeug, sondern eine Hüpfburg, die im Mai 2012 für das "BER-Familienfest" aufgestellt wurde, und Air Berlin wird 2020 nicht im BER landen können, weil das Unternehmen bekanntlich im August 2017 Insolvenz anmelden musste, u.a. weil die BER-Eröffnung immer wieder ins Ungewisse verschoben wurde.

+++ O-Töne-FBB-AR +++

FBB-Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup sagte der RBB-Abendschau: "Die Zeitpuffer sind auskömmlich und werden dazu führen, dass wir den (BER-)Termin im Oktober 2020 sicher einhalten werden."

Lütke Daldrups Vorgänger, Karsten Mühlenfeld, formulierte seine Ziele, laut Bild vom 27.4.2015, wie folgt: "Wir verfolgen den Zeitplan zur Eröffnung des Flughafens im zweiten Halbjahr 2017 sehr hartnäckig." Der angesprochene Zeitplan entzog sich dann fortan der Mühlenfeldschen Verfolgung und löste sich in Luft auf.

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Ein Rückblick: 10 Jahre gescheiterter Flughafen-Volksentscheid, 10 Jahre Salat aus Tempelhof

+++ Volksentscheid +++ Gemischtwarenladen Tempelhof +++ Presseecho 2018 +++

Salat auf bissfestem Beton

 

Guten Tag,

am 27.04.2018 jährte sich der Volksentscheid "Tempelhof bleibt Verkehrsflughafen" zum zehnten Mal.

+++ Volksentscheid +++

Der Volksentscheid erzielte mit 529 880 Ja-Stimmen oder mit 60,1% der abgegebenen Stimmen eine beeindruckende Mehrheit. Das waren 21,7% der gesamten Berliner Wählerschaft. 349 384 Berliner stimmten mit Nein und machten damit nur 39,7 % der abgegebenen Stimmen aus. Der Volksentscheid scheiterte dennoch an der verpflichtenden Anforderung (Quorum), dass die Ja-Stimmen mindestens 25% der gesamten Wählerschaft ausmachen müssten. Hierbei handelte es sich um ein im bundesweiten Vergleich ungewöhnlich hohes Quorum, das in vielen Bundesländern nur bei 20% lag. Mit diesem Quorum wäre der Volksentscheid durchgegangen.

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BER-Kosten steigen erneut, mindestens um 770 Mio. Euro

+++ Ergebnisse der Aufsichtsratssitzung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) +++

Die Kosten steigen und steigen, und nun träumt man von der Airport-City


Guten Tag,

der Aufsichtsrat der der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) bestätigte nach seiner Sitzung am 02.03.2018 ein inzwischen altbekanntes BER-Prinzip: Die Kosten steigen und das Eröffnungsdatum für den ehemals als modernsten Flughafen Europas bezeichneten BER bleibt vage.

Durch die Ende 2017 verkündete 6. Verschiebung der Flughafen-Eröffnung auf den Oktober 2020 (ohne Nennung des Tagesdatum, obwohl am 25.10. der Winterflugplan beginnt) entstehen Stillstandskosten von mindestens 770 Mio. Euro und die BER-Gesamtkosten steigen damit von 6,5 Mrd. Euro auf nun 7,27 Mrd. Euro. Zur freundlichen Erinnerung: Begonnen hatte man mit 2 Mrd. Euro. Und zur Einordnung: 770 Millionen Euro, mal eben so draufgepackt, sind grob so viel, wie das ganze neue Berliner Schloss kostet.

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Die Berliner Flughafenpolitik - am Beispiel von Tempelhof

 

Guten Tag,

es ist eigentlich nur eine kleine Meldung und noch dazu eine, die zeigen soll, wie es geradezu atemberaubend in Berlin vorangeht: "Der Senat gibt 120 Mio. Euro frei, um das Gebäude des Flughafens Tempelhof zu sanieren", nur für die dringendsten Maßnahmen, nicht für einen kompletten Ausbau.

Wir von "Brennpunkt BER", früher einmal "Das Thema Tempelhof", reiben uns verwundert die Augen. Aber mitten im Reiben werden wir unterbrochen von der rbb-Abendschau, wo der Chef der Berliner Messegesellschaft verkündet, man könne an einen "Kongressflughafen" denken, eine perfekte Kombination mit dem Messe- und Kongressgeschäft. Auch ein "Wirtschaftsflughafen" sei denkbar, für Start-ups, Forschung und Produktion.

Wir erinnern uns:

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BER-Inbetriebnahme: Zeitfenster Oktober 2020 - vielleicht

+++ Ergebnisse der FBB-Aufsichtsratssitzung vom 15.12.2017 +++ O-Töne +++ Die Botschaft +++

BER-Eröffnung 2020 ff.

Guten Tag,

im Januar 2016 äußerte sich der damalige Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), Michael Müller, bezüglich der BER-Eröffnung wie folgt: "Der Terminplan (BER-Eröffnung im zweiten Halbjahr 2017) ist in der Umsetzung möglich" und "Es gibt einen Gleichklang zwischen uns und den Unternehmen".

+++ Ergebnisse der FBB-Aufsichtsratssitzung vom 15.12.2017 +++

Ähnlich klang es nun aus dem Mund des FBB-Geschäftsführers Engelbert Lütke Daldrup und des FBB-Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Bretschneider, als am Nachmittag des 15.12.2017 der Oktober 2020 als "Termin" für die BER-Eröffnung genannt wurde, ohne ein konkretes Tagesdatum zu nennen.

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Ein offenes Geheimnis: Der BER löcherig, wie ein Schweizer Käse

+++ Offenes Geheimnis +++ "Havariefreie Inbetriebnahme des BER" +++ Grundproblem Politik +++

BER-PR 2012: Die Zukunft bleibt immer wieder in der Vergangenheit stecken


Guten Tag,

nun hat es am 23.11.2017 aber mächtig im Blätterwald gerauscht, nachdem der Tagesspiegel um 08:43 den Artikel "Geheimer Tüv-Bericht zum BER offenbart bisher unbekannte Mängel" herausbrachte.

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airberlin ist Geschichte

+++ Monopol versus Wettbewerb +++ Luftfahrtstandort Berlin geschwächt +++

TXL: Am 27.10.2017, um 23:45, stellte airberlin mit dem aus München kommenden

Flug AB 6210 den Betrieb ein

 

Guten Tag,

am Abend des 27.10.2017 wurde in Tegel ein Flugblatt verteilt, auf dem zu lesen war, dass man um airberlin, "8.200 Mitarbeiter, 30 Millionen Passagiere, die Moral, die deutsche Infrastruktur, und die soziale Marktwirtschaft" trauern würde. Ein ironischer Dank wurde dem Kabinett Merkel und dem Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa AG, Carsten Spohr, ausgesprochen, die nun endlich ihren nationalen Champion, vulgo ihren Monopolisten, Lufthansa geschaffen hätten.

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Müllers Zeitspiel: 5 Punkte gegen 56,1%

+++ Soll der TXL-Volksentscheid ins Leere laufen? +++

Müller spielt auf Zeit: "Wenn ich nicht weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis" oder einfach einen "Runden Tisch"

Guten Tag,

der Berliner Volksentscheid zum Weiterbetrieb des Flughafens TXL hat eine Mehrheit von 56,1% der abgegebenen Stimmen erreicht. Eine absolute Mehrheit also, nach der sich Politiker immer wieder sehnen. Das Berliner Volk hat also dem Senat den Auftrag erteilt, "alle Maßnahmen einzuleiten, die erforderlich sind, um den unbefristeten Fortbetrieb des Flughafens Tegel als Verkehrsflughafen zu sichern."

Alle vom Berliner Senat aus dem Hut gezauberten Rechtsgutachten gegen den Flughafen (eines davon von sich selbst aus dem Jahre 2013 abgeschrieben), alle plötzlich verkündeten Termine der Fertigstellung des BER und selbst der hastig erstellte und der Presse zugeleitete "Masterplan" zur Entwicklung des BER bis 2040 haben die Berliner nicht von ihrem Votum abhalten können, das 40% aller Wahlberechtigten repräsentierte und damit das geforderte Quorum, den Mindestwert, von 25% deutlich überschritt.

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