BER-Feinde: Frühling, Sommer, Herbst und Winter - und das in jedem Jahr

+++ Flughafengeschäftsführer Lütke Daldrup klagt sein Leid +++

Unten rechts ist ein gewisser Klaus Wowereit abgebildet, der mit seinem Rollkoffer vergeblich den BER sucht. Man hört immer wieder, dass Klaus Wowereit 14 Jahre lang bedeutende Ämter in der Berliner Landespolitik und in der Flughafengesellschaft inne gehabt haben soll.     


Guten Tag,

wir wollen uns heute ganz kurz fassen. Der Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), Engelbert Lütke Daldrup, klagte in den letzten Tagen intensiv sein Leid. Es gäbe eine Überregulierung am Bau und die TÜV-Prüfungen würden mutmaßlich die BER-Eröffnung verzögern.

Lütke Daldrups Aussagen können einen nur verwundern, da diese Rahmenbedingungen, auch wenn man sie kritisieren mag, seit dem Baubeginn des BBI/BER 2006 bekannt waren. Uns erinnert dieses Ablenkungsmanöver an die Karikierung eines Reklamespruchs der Deutschen Bundesbahn ("Alle reden vom Wetter - Wir nicht. Fahr lieber mit der Bundesbahn") aus dem Jahr 1966, die da lautet: "Die vier größten vier Feinde der Bundesbahn sind der Frühling, Sommer, Herbst und Winter!"         

Und Herbstwetter wird es auch im vermeintlich verbindlichen BER-Eröffnungsmonat, dem Oktober 2020, geben - in den Jahren 2021, 2022 ff. sogar zusätzliches Frühlings-, Sommer- und Winterwetter. Wenn das mal gut geht. 

Das verblüffende an dem ganzen Vorgang ist allerdings, dass sich Lütke Daldrup, seine Vorgänger sowie die politisch Verantwortlichen seit 2006, diese Hinhaltetaktik seit nunmehr über 12 Jahren erlauben können, ohne dass es zu einem Aufschrei der landes- und bundesweiten Presse und damit zu einer politischen Krise gekommen wäre. Wenigstens das scheint nach wie vor sicher zu sein - im Gegensatz zur BER-Eröffnung, wann auch immer.    

Herzlichst

Ihr Wolfgang Przewieslik


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