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Gestern stand der BBI am Abgrund, heute ist der BER einen Schritt weiter

Was machen Harald Siegle, Hartmut Mehdorn und Klaus Wowereit?

 

Wer einen weiten Weg vor sich hat, sollte bequem sitzen - ein Konzernfahrzeug der Flughafengesellschaft. Auch geeignet für BBI-/BER-Bauleiter, von denen es, laut Harald Siegle, ca. 280 geben soll - ohne dass ein entsprechendes Bauvolumen erkennbar sei.
 

 


Guten Tag,

es scheint so, als ob es keine Worte mehr für das BER-Desaster gibt und alle Pointen verbraucht sind.

Und auch fundierte Kritik am BER erzielt nach wie vor nicht die mindeste Wirkung. Die verantwortlichen Entscheidungsträger schalten auf Durchzug, da sich Schwarz/Rot im Bund und Rot/Schwarz in Berlin auf das Innigste ergänzen.

So erlebte man Ende März verblüfft die nicht autorisierte Veröffentlichung einer handfesten, aber erneut wohl folgenlosen Abrechnung eines Insiders. Der anschließend fristlos gekündigte Leiter des BER-Real Estate Managements, Harald Siegle, nahm kein Blatt vor den Mund, und legte den Finger ganz tief in die Wunde.

Wir erinnern in der Folge noch einmal an Siegles globale Beschreibung des BER-Ist-Zustands und an seine Beurteilung der Strukturen der Flughafengesellschaft FBB:

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Satiregipfel BER

In Schönefeld werden Aprilscherze wahr

 

Leere BER-Parkhäuser im Nebel: Keine Passagiere brauchen keine Parkplätze
 


Guten Tag,

der 1. April ist vorbei, und die entsprechenden BER-Scherze werden Realität oder sind es schon lange.

So ist der launig vorgeschlagene BER-Soli, ausgelöst durch die nicht limitierten Nachschusspflichten der öffentlichen Anteilseigner (Bund, Bundesländer Berlin und Brandenburg), de facto für die Allgemeinheit schon lange Realität. Und das politische Prestigeobjekt BER wird mit nicht gedeckelten, realen Haushaltsmitteln zu bezahlen sein.  


Kein Scherz sind auch die aktuellen Schätzungen der Baukosten auf mindestens 8 Mrd. Euro (im Oktober 2013 waren es offiziell "nur" 4,7 Mrd. Euro), die geringe Wahrscheinlichkeit, dass vor 2017 eröffnet werden kann und die weiterhin fehlende BER-Baudokumentation - und das bei dem größten Infrastrukturprojekt der Region.

Da ist es auch nicht mehr weit bis zu den von uns im Vorjahr geschätzten Kosten von 10 Mrd. Euro und der Annahme der BER-Eröffnung nicht vor 2017.     

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Ist Hartmut Mehdorn an allem schuld?

Macht der BER noch einen Sinn?

 

Was kann Willy Brandt für diesen Flughafen-Torso?

 

Guten Tag,

zum einjährigen Dienstjubiläum Hartmut Mehdorns als Geschäftsführer der Flughafengesellschaft werden nun die vermeintlichen und tatsächlichen Fehler des Flughafenchefs genüsslich aufgelistet, obwohl allgemein bekannt ist, dass das BER-Desaster schon viele Jahre vor dem Amtsantritt Mehdorns begonnen hat.  

Vom damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Matthias Platzeck berufen, und vom Platzeck-Vorgänger und -Nachfolger Klaus Wowereit bestätigt, ist Hartmut Mehdorn nun offensichtlich als Sündenbock ausgeguckt, und nicht etwa die genannten Herren, die sich in der Vergangenheit gerne heiter oder nebulös zum BBI/BER äußerten.

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BER: Taschenbuch entfällt

Mehdorn sagt BER-Testbetrieb ab

 

 

Guten Morgen,

Hartmut Mehdorn hat am 20.02.14 den "Testbetrieb" des BER abgesagt.

Mehdorn machte die mangelnde Unterstützung des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft für seine Entscheidung geltend. Wir fragen aber nach der Unterstützung der Realität für dieses Vorhaben!

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Das BER-Patchwork

Wenn kein Teil zum anderen passt

 

Szenenfoto aus: "AirRossini - Opéra oligarchique zu einer Flughafeneröffnung, den Eliten und uns", eine Produktion der Neuköllner Oper - noch bis zum 23.02.14. Einfach hingehen!

 

 

Guten Tag,

wenn es um den BER geht, reibt man sich zunehmend die Augen und überprüft sein Gehör.

Will man das alles überhaupt noch zur Kenntnis nehmen, was da auf einen einprasselt oder geht es einem nicht eher wie der Actrice der Neuköllner Oper, die ihre Hände verzweifelt zum Himmel reckt, während sich der dargestellte Geschäftsreisende wohl schon im Zustand der Schockstarre befindet.

Nein, hier handelt es sich nicht um die üblichen Probleme eines Großprojektes, sondern um ein handfestes - und leider auch schon vor 2012 absehbares - Desaster.

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Klaus Wowereit - der modernste BER-Sozialdemokrat?

Die Götterdämmerung des Klaus W.

 

Permanent den Mund zu voll genommen?

 

Guten Morgen,

nein, wir haben KW mit unserem Fotomaterial nie gut aussehen lassen.

Warum hätten wir das auch tun sollen, wo doch seine Haltung immer zwischen "Ich mach euch den BBI/BER" und "Die Anderen haben es vermasselt" hin und her schwankte.

 

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Das Volk gegen die "Drei Affen" - Neuer Tempelhof-Volksentscheid in Sicht!

Wenn der Titel eines Volksentscheids unwichtig, sein Zweck aber ausschlaggebend ist

 

Anlässlich der kurzfristigen Absage des BBI-Eröffnungstermins vom 3.6.12 am 8.5.12 veröffentlichten wir diese Fotomontage. Zu sehen war die offizielle Promotion-Tasse der Flughafengesellschaft - von uns verfeinert mit den "Drei Affen". Der Slogan "Da ist mehr für Sie drin" gilt leider nach wie vor.

 

Guten Tag,

die "Drei Affen" stehen für Nicht Sprechen, Nicht Sehen und Nicht Hören.

Und nachdem die hiesige Politik dieses Prinzip schon ausgiebig auf THF und BBI/BER angewandt hat, soll sich nun diese gesammelte Ignoranz erneut in Tempelhof austoben - allein ein erfolgreicher Volksentscheid könnte das noch verhindern.  

Stimmen Sie daher bitte bei dem kommenden neuen Volksentscheid Tempelhof gegen die Bebauung des ehemaligen Flughafens Tempelhof, und stimmen sie damit gegen die dort geplante "Klaus Wowereit-/Frank Henkel-Gedächtnisbibliothek", nebst einem weiteren Mega-Projekt. Allein die Bibliothek könnte läppische 500 Mio. Euro an Steuergeldern verschlingen, obwohl es mit der Amerika-Gedenkbibliothek und der Zentral- und Landesbibliothek schon bewerte Standorte gibt. Also warum neu machen, was man schon hat?

Und eins ist klar: Entscheidend ist das Ziel, die Bebauung zu verhindern, falsch ist der Titel des Volksentscheids, der da lautet "100% Tempelhofer Feld".

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Das örtliche BERmuda Dreieck

Am 1.1.2014, kurz nach dem Sonnenaufgang um 8 Uhr 16, wurde über Schönefeld eine aus südwestlicher Richtung einfliegende F-4 Phantom gesichtet. Die Maschine besaß keinerlei Hoheitszeichen und verschwand nach wenigen Augenblicken spurlos. Die Ermittlungen dauern an.

 

Guten Tag,

im BERmuda-Dreieck zwischen der Berliner Senatskanzlei, der Potsdamer Staatskanzlei und dem BER-Standort, sind bis jetzt zwei Aufsichtsratsvorsitzende, diverse Flughafenmanager, 5 Eröffnungstermine und diverse Milliarden Euro an Steuergeldern im märkischen Sand verschwunden.

Und nach langen Jahren der tätigen Sympathie für die hiesige Flughafenpolitik, die neben dem vermeintlich modernsten Flughafen Europas ca. 40 000 Arbeitsplätze bereits bis 2012 schaffen wollte, gilt seit kurzem selbst unter der senatstreuen Berliner Qualitätspresse der BER nun als ein Verliererthema - mit dem die Regierungschefs aus Brandenburg und aus Berlin aber vollkommen unterschiedlich umgehen.

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Schöne Bescherung in Motzen

 

Kein Finanzierungsplan, kein BER-Starttermin, aber Klaus Wowereit ist wieder AR-Vorsitzender

 

One-Roof-Konzept: Drei Baustellen unter einem Dach und ein Weihnachtsmann als Aufpasser

 

Guten Tag,

unter dem vermeintlich unbelasteten Kürzel der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, FBB, das früher einmal auf BBF bzw. FBS lautete, wurden im Hotel Residenz am Motzener See, südöstlich von Berlin, die (Nicht-)Ergebnisse der aktuellen Aufsichtsratssitzung der Flughafenholding verkündet.

Statt eines dringend notwendigen Zeit- und Finanzierungsplans für den Dauerpatienten BER (früher BBI) gab es nur eine Personalie zu vermelden, die keinen mehr überrascht:

Klaus Wowereit ist wieder AR-Vorsitzender.

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BER-Start: Siemens-Chef Josef Käser mahnt Gelassenheit an - bis 2018/2023!

Unwichtig: Der alte AR-Chef der Flughafengesellschaft soll(te) der neue werden!

 

Die neueste Nachricht von gestern? Wowereit soll(te) nach seinem Rücktritt als AR-Vorsitzender im Januar 2013 in diesem Dezember wieder AR-Chef werden!


Guten Tag,

als es noch offizielle BER-Eröffnungstermine gab, galt: Je näher man dem Termin kam, desto weiter entfernte er sich!

Nach so viel Entfernungen wird es aber in absehbarer Zeit, nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2016, zu einem schmerzhaften Zusammenprall mit der Realität kommen - oder etwa doch schon wesentlich früher?

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