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Klaus Wowereit war schon immer von gestern

Ein Nachschlag zum zweiten Tempelhof-Volksentscheid

 

KW im November 2009
 

 



Guten Tag,

uns gingen am Abend des 25.5.14, an dem aus 529 880 nicht ausreichenden Stimmen von 2008 für den Erhalt des Flughafens Tempelhof nun tatsächlich 738 124 mehr als ausreichende Ja-Stimmen für das Feld in Tempelhof geworden waren, viele Gedanken durch den Kopf.

Wir dachten z.B. an die mediale Inszenierung des Klaus Wowereit, die seit seinem Amtsantritt 2001 auf das Engste mit dem von ihm selbstbehaupteten Mentalitätswechsel verbunden war, und die bis zum Vorabend seiner Niederlage beim Volksentscheid ungebrochen anhielt.

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Krachende Niederlage für Klaus Wowereit - und der Abendhimmel war so rot

Zweiter Tempelhof-Volksentscheid erfolgreich

 

Bei Tempelhof durfte es nach dem Willen von Klaus Wowereit nie ein Innehalten, ein Hold, geben. 2008 behauptete Wowereit hastig und wahrheitswidrig, dass ein offener Flughafen Tempelhof zum sofortigen Baustopp des BBI/BER führen würde. 2014 lautete die ebenso haltlose Behauptung: Randbebauung + billigem Wohn- u. Gewerberaum in Tempelhof. Aber um Zustimmung warb der Senat dann unter dem Gesetzestitel "Gesetz zum Erhalt der Freifläche des Tempelhofer Feldes" - was für ein Hohn!      
 

 



Heute ist ein guter Tag für Berlin - Nun Berlin, freue Dich!

 



Wir sind begeistert, dass der zweite Tempelhof-Volksentscheid erfolgreich gegen Klaus Wowereit zustande gekommen ist.

Wir beglückwünschen die Träger des Volksentscheids zu ihrer Arbeit und die Berliner zu ihrem Ja, die - aus ganz unterschiedlichen Motiven - mit ihrer Stimme das notwendige Quorum von 622 785 Ja-Stimmen mit 738 124 Stimmen mehr als deutlich übertroffen haben, wobei es ohne ein 2008 kein 2014 hätte geben können!


Für Tempelhof stimmten in der 1. Frage der Bürgerinitiative 64,3%. Der Gesetzesentwurf des Berliner Senats, 2. Frage, erhielt nur 40,8% Ja- und sauer verdiente 51,2% Nein-Stimmen!

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Die Entscheidung fällt jetzt - wir fordern Bestandsschutz für Tempelhof

Am 25.05.14 zählt 1. nur ein Ja und 2. nur ein Nein

 

Am Abend des 30.10.2008 auf dem Vorfeld des Flughafens Tempelhof
 

 

Guten Tag,

jetzt gilt es Farbe zu bekennen und beim zweiten Tempelhof-Volksentscheid Ja zum Bestandsschutz für Tempelhof zu sagen:

1. Ja + 2. Nein = Ja zu Tempelhof!

Und Wahlberechtigte, die ihre Wahlbriefe bisher noch nicht abgeschickt haben, sollten ab sofort nicht mehr den Postweg benutzen, sondern ihre geschlossenen Wahlbriefe direkt beim zuständigen Bezirkswahlamt abgeben. Es gilt mindestens 622 785 Ja-Stimmen zu Frage 1 zu erzielen - und da darf keine Stimme verloren gehen.

Mit Erschütterung haben wir übrigens die "Amtliche Information zum Volksentscheid über den Erhalt des Tempelhofer Feldes" gelesen, die zusammen mit den Wahlbenachrichtigungen und den Wahlbriefunterlagen versandt worden ist, da dieser Text mit Information wenig, mit dem Gegenteil aber sehr viel zu tun hat.

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Ja + Nein = Ja zu Tempelhof!

Zweiter Tempelhof-Volksentscheid am 25.05.14: 1. Frage: Ja, 2. Frage: Nein

 

Behutsame Randbebauung Tempelhofs? Unsere Grafik von 2012 stimmt auch noch 2014 ff.

 

Guten Tag,

man möge es uns nachsehen, dass uns am 25.05.14 allein der zweite Tempelhof-Volksentscheid interessiert und es uns relativ Banane ist, wer im fernen Brüssel, nach der Wahl des Europaparlaments, Präsident der Europäischen Kommission werden wird.

Nein, wir interessieren uns für das Konkrete.

Das bedeutet, dass eine komplett blamierte Berliner Landespolitik schamlos ihr nächstes Mega-Projekt anschiebt: Die Bebauung Tempelhofs, inklusive des landesüblichen Crash-Potentials - und das leider auch noch mit der Duldung des Bundes!

Und wieder machen Märchen die Runde, die einige auch als Lügen oder sogar als Propaganda bezeichnen würden:   

"Das Tempelhofer Feld - Ort für die Stadt von morgen" oder "Wohnraum statt Stillstand" lauten hier die Parolen, über die man nur den Kopf schütteln kann - und wir verraten aus Fremdscham nicht, von welchem der Großkoalitionäre die jeweilige Losung stammt.

Ganz konkret:

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Gestern stand der BBI am Abgrund, heute ist der BER einen Schritt weiter

Was machen Harald Siegle, Hartmut Mehdorn und Klaus Wowereit?

 

Wer einen weiten Weg vor sich hat, sollte bequem sitzen - ein Konzernfahrzeug der Flughafengesellschaft. Auch geeignet für BBI-/BER-Bauleiter, von denen es, laut Harald Siegle, ca. 280 geben soll - ohne dass ein entsprechendes Bauvolumen erkennbar sei.
 

 


Guten Tag,

es scheint so, als ob es keine Worte mehr für das BER-Desaster gibt und alle Pointen verbraucht sind.

Und auch fundierte Kritik am BER erzielt nach wie vor nicht die mindeste Wirkung. Die verantwortlichen Entscheidungsträger schalten auf Durchzug, da sich Schwarz/Rot im Bund und Rot/Schwarz in Berlin auf das Innigste ergänzen.

So erlebte man Ende März verblüfft die nicht autorisierte Veröffentlichung einer handfesten, aber erneut wohl folgenlosen Abrechnung eines Insiders. Der anschließend fristlos gekündigte Leiter des BER-Real Estate Managements, Harald Siegle, nahm kein Blatt vor den Mund, und legte den Finger ganz tief in die Wunde.

Wir erinnern in der Folge noch einmal an Siegles globale Beschreibung des BER-Ist-Zustands und an seine Beurteilung der Strukturen der Flughafengesellschaft FBB:

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Satiregipfel BER

In Schönefeld werden Aprilscherze wahr

 

Leere BER-Parkhäuser im Nebel: Keine Passagiere brauchen keine Parkplätze
 


Guten Tag,

der 1. April ist vorbei, und die entsprechenden BER-Scherze werden Realität oder sind es schon lange.

So ist der launig vorgeschlagene BER-Soli, ausgelöst durch die nicht limitierten Nachschusspflichten der öffentlichen Anteilseigner (Bund, Bundesländer Berlin und Brandenburg), de facto für die Allgemeinheit schon lange Realität. Und das politische Prestigeobjekt BER wird mit nicht gedeckelten, realen Haushaltsmitteln zu bezahlen sein.  


Kein Scherz sind auch die aktuellen Schätzungen der Baukosten auf mindestens 8 Mrd. Euro (im Oktober 2013 waren es offiziell "nur" 4,7 Mrd. Euro), die geringe Wahrscheinlichkeit, dass vor 2017 eröffnet werden kann und die weiterhin fehlende BER-Baudokumentation - und das bei dem größten Infrastrukturprojekt der Region.

Da ist es auch nicht mehr weit bis zu den von uns im Vorjahr geschätzten Kosten von 10 Mrd. Euro und der Annahme der BER-Eröffnung nicht vor 2017.     

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Ist Hartmut Mehdorn an allem schuld?

Macht der BER noch einen Sinn?

 

Was kann Willy Brandt für diesen Flughafen-Torso?

 

Guten Tag,

zum einjährigen Dienstjubiläum Hartmut Mehdorns als Geschäftsführer der Flughafengesellschaft werden nun die vermeintlichen und tatsächlichen Fehler des Flughafenchefs genüsslich aufgelistet, obwohl allgemein bekannt ist, dass das BER-Desaster schon viele Jahre vor dem Amtsantritt Mehdorns begonnen hat.  

Vom damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Matthias Platzeck berufen, und vom Platzeck-Vorgänger und -Nachfolger Klaus Wowereit bestätigt, ist Hartmut Mehdorn nun offensichtlich als Sündenbock ausgeguckt, und nicht etwa die genannten Herren, die sich in der Vergangenheit gerne heiter oder nebulös zum BBI/BER äußerten.

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BER: Taschenbuch entfällt

Mehdorn sagt BER-Testbetrieb ab

 

 

Guten Morgen,

Hartmut Mehdorn hat am 20.02.14 den "Testbetrieb" des BER abgesagt.

Mehdorn machte die mangelnde Unterstützung des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft für seine Entscheidung geltend. Wir fragen aber nach der Unterstützung der Realität für dieses Vorhaben!

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Das BER-Patchwork

Wenn kein Teil zum anderen passt

 

Szenenfoto aus: "AirRossini - Opéra oligarchique zu einer Flughafeneröffnung, den Eliten und uns", eine Produktion der Neuköllner Oper - noch bis zum 23.02.14. Einfach hingehen!

 

 

Guten Tag,

wenn es um den BER geht, reibt man sich zunehmend die Augen und überprüft sein Gehör.

Will man das alles überhaupt noch zur Kenntnis nehmen, was da auf einen einprasselt oder geht es einem nicht eher wie der Actrice der Neuköllner Oper, die ihre Hände verzweifelt zum Himmel reckt, während sich der dargestellte Geschäftsreisende wohl schon im Zustand der Schockstarre befindet.

Nein, hier handelt es sich nicht um die üblichen Probleme eines Großprojektes, sondern um ein handfestes - und leider auch schon vor 2012 absehbares - Desaster.

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