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BER-Eröffnung 2017 schon wieder Makulatur?

Flughafenchef Mehdorn erklärt seinen Rücktritt zum 30.06.2015

Hartmut Mehdorns Kontur als Geschäftsführer der Flughafengesellschaft blieb immer unscharf


Guten Tag,

man konnte der zur Schau getragenen Harmonie bei der Pressekonferenz der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), anlässlich der Aufsichtsratssitzung des Unternehmens am 12.12.14, kaum glauben, die zwischen der Geschäftsleitung und dem Aufsichtsratsgremium in geradezu aufdringlicher Art und Weise in Szene gesetzt wurde, obwohl Tage zuvor schon Nachfolgekandidaten für den amtierenden Geschäftsführer Mehdorn feilgeboten wurden.

Nun ist es also passiert und Hartmut Mehdorn hat seinen Rücktritt zum 30.06.15 angekündigt, der de facto und de jure wohl wesentlich früher eintreten wird. In seiner Rücktrittserklärung beklagte Mehdorn, "dass im Aufsichtsratsumfeld Spekulationen zu meiner Person angestellt wurden, die das für mich vertretbare Maß überstiegen."

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BER-Zahlenlotto: Die Superzahl lautet diesmal 2017 - vielleicht!

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft beschließt einen neuen Zeitplan für den BER


Guten Tag,

2017 lautet nun die magische Zahl für die vermeintliche Inbetriebnahme des BER, die der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft auf seiner Sitzung am 12.12.14 ermittelt haben will. Und das sogenannte Terminband für den neuen BER-Eröffnungstermin, dass sich vom Juni bis zum September 2017 spannt, kann man für seriös halten oder auch nicht.

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Müller, der neue BER-Bürgermeister!

"Die öffentliche Hand steht ja immer unter Generalverdacht, dass sie so etwas (sprich den BBI/BER) nicht hinkriegt", Klaus Wowereit 2010

 

Guten Tag,

und Nein, es wird unsererseits keinen der Etikette verpflichteten Glückwunsch zum Amtsantritt des neuen Regierenden Bürgermeisters von Berlin geben, der doch tatsächlich nur ein BER-Bürgermeister werden wird.

Ab sofort wird Herr Müller nämlich immer wieder aufs Neue drei vollkommen unterschiedliche Fragen gestellt bekommen, deren seriöse Beantwortung ihn vor nicht unerhebliche Probleme stellen wird:

1.    Was wird aus dem BER?
2.    Was wird aus dem BER?
3.    Was wird aus dem BER?

Und wo bleibt das Positive? Dafür ist heute allein, soweit es jedenfalls Worte leisten können, die Pressestelle der Berliner SPD zuständig, deren Glückwunsch wir nun in vollem Umfang wiedergeben:

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BER-Begegnungszone

Der noch amtierende Stadtentwicklungssenator Müller hat das Zeug zum gescheiterten Regierenden Bürgermeister



Guten Tag,

kurz bevor aus dem ehemaligen SPD-Fraktions- und -Landesvorsitzenden und Stadtentwicklungssenator, der Regierende Bürgermeister Müller werden wird, bereicherte der Senator Müller, den schon jetzt sehr unübersichtlichen Wald von Straßenverkehrsschildern in Berlin um ein weiteres Exemplar.

Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes nichtamtliches Schild, auf dem zu lesen sein wird: "Berliner Begegnungszone". Ab Herbst 2015 sollen demzufolge berlinweit drei dieser Zonen ausgewiesen werden.

Die erste davon wird rund um den Schöneberger Winterfeldtplatz errichtet werden, und beinhaltet die vermeintlich gleichberechtigte "Begegnung" von Fußgängern, Autos und Fahrradfahrern, bei maximal 20 Stundenkilometern. Die Ersteren werden dieses Limit wohl einhalten, die Letzteren wohl kaum.


BER-Problemzone

Aber entscheidend für die politische Zukunft des alten Bekannten Michael Müller, wird nicht dieser gespielte Witz sein, sondern die reale BER-Problemzone.

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Endlich - mehr als 13 Jahre Klaus Wowereit sind vorbei!

Dem Wowereit-Rücktritt müssen umgehend Neuwahlen folgen

 

 

Guten Tag,

endlich, am 11.12.14, wird es soweit sein:

Klaus Wowereit wird an diesem Tag vom Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - nach mehr als 13 langen und verlorenen Jahren - zurücktreten.

Wir danken den Amerikanern, Briten und Franzosen dafür, dass sie unserer Stadt und unserem Land die Freiheit geschenkt haben, aber bei Klaus Wowereit braucht sich niemand zu bedanken.

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Müller - schlau, aber nicht klug!

+++ Was taugt der neue BER-Bürgermeister? +++ Senat und Flughafengesellschaft feiern das 40-jährige-Bestehen von TXL - nicht! +++

 

Guten Tag,

der erst einmal nur parteiintern zum Nachfolger von Klaus Wowereit gewählte Michael Müller bedachte seine Genossen auf der abschließenden Vorstellung der SPD-Kandidaten am 14.10.14 in der Berliner Müllerstraße, im ehemaligen roten Wedding, mit der launigen Begrüßung "Willkommen in der Müllerstraße!" und seine anschließenden Ausführungen thematisierten die "Solidarische Stadt".

Die Marschrichtung war damit klar: Müller versuchte sich als Anti-Wowereit zu inszenieren, der Politik nicht abfeiert, sondern als Kümmerer abarbeitet.

Das war vielleicht schlau, aber klug war es auf keinen Fall, denn da versuchte ein alter Bekannter seine Vergangenheit genau an der Seite Desjenigen vergessen zu machen, dessen Masche sich sowieso schon längst selbst entlarvt und erledigt hatte.

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Vor 6 Jahren wurde mit Tempelhof der erste funktionsfähige BER geschlossen

Wenn Flughäfen zu Feindbildern gemacht werden

 

Bis zur Eröffnung des Flughafens Tegel (TXL) 1974, war Berlin-Tempelhof der Zentralflughafen von Berlin, und trug das IATA-Kürzel BER. Zu sehen ist ein Kofferanhänger für einen PAN AM-Flug aus dem Mai 1971.



Guten Tag,

in der Nacht vom 30.10. auf den 31.10.2008 machte der Wowereit-Senat Ernst, und schloss, gegen den erbitterten Widerstand der Berliner Bevölkerung, den Flughafen Tempelhof.

Wir erinnern uns: Tempelhof wurde wahlweise als zu groß oder als zu klein bezeichnet. Die Berliner Politik sagte, die Zukunft würde sowieso dem neuen Flughafen (damals "BBI") in Schönefeld gehören und Stadtflughäfen seien old-fashioned. Aber gedankenlos wurde mit der Schließung von Tempelhof kostbarste Flughafenkapazität vernichtet, und das in einem weltweiten Wachstumssegment, das auch in Berlin jährlich mit ca. 5% zunimmt.

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SPD-Alt-Kader Michael Müller soll Wowereit-Nachfolger werden

+++ SPD-Mitglieder wählen den neuen Regierenden Bürgermeister Berlins +++

 

Jacke wie Hose - Müller folgt auf Wowereit
 


Guten Tag,

die Berliner SPD hat heute mit der Wahl von Michael Müller zum Nachfolger von Klaus Wowereit klar gemacht, dass die Zukunft Berlins wie die Vergangenheit aussehen soll.

Der langjährige Fraktionsvorsitzende, Landesvorsitzende und aktuelle Stadtentwicklungssenator, soll nun nach dem Willen der SPD-Mitglieder Regierender Bürgermeister Berlins werden.

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Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu errichten

+++ Vermischtes zur Dauerbaustelle in Schönefeld +++

Guten Tag,

kurz nach dem Tag der Deutschen Einheit, der gleichzeitig an den Mauerbau und an den Mauerfall erinnert, sei an die inzwischen zum Klassiker avancierte Fortschreibung des Ulbricht-Ausspruchs "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!" erinnert.

Und im Zusammenhang mit dem BER kann man wohl sagen, dass vor vielen Jahren eine "Mauer" zwischen der Realität und den Ankündigungen des Wowereit-Senats und der Flughafengesellschaft errichtet worden ist. Wir fühlen uns hingegen nach wie vor der Realität verpflichtet.

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BER-Omertà

+++ Schweigen mit der Berliner SPD +++

Guten Tag,

von den drei Kandidaten für die Nachfolge von Klaus Wowereit wird in diesen Tagen ein Kontrapunkt zu der so oft erlebten Flut der Worte gesetzt.
 
Zum absoluten Topthema der Region, dem Desaster des ehemaligen Vorzeigeprojekts BER, wollen sich die Herren Müller, Saleh und Stöß nicht äußern. Da fühlt man sich an die Rechtsmittelbelehrung "Alles was Sie sagen kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden" erinnert.

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