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Müller, der neue BER-Bürgermeister!

"Die öffentliche Hand steht ja immer unter Generalverdacht, dass sie so etwas (sprich den BBI/BER) nicht hinkriegt", Klaus Wowereit 2010

 

Guten Tag,

und Nein, es wird unsererseits keinen der Etikette verpflichteten Glückwunsch zum Amtsantritt des neuen Regierenden Bürgermeisters von Berlin geben, der doch tatsächlich nur ein BER-Bürgermeister werden wird.

Ab sofort wird Herr Müller nämlich immer wieder aufs Neue drei vollkommen unterschiedliche Fragen gestellt bekommen, deren seriöse Beantwortung ihn vor nicht unerhebliche Probleme stellen wird:

1.    Was wird aus dem BER?
2.    Was wird aus dem BER?
3.    Was wird aus dem BER?

Und wo bleibt das Positive? Dafür ist heute allein, soweit es jedenfalls Worte leisten können, die Pressestelle der Berliner SPD zuständig, deren Glückwunsch wir nun in vollem Umfang wiedergeben:

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BER-Begegnungszone

Der noch amtierende Stadtentwicklungssenator Müller hat das Zeug zum gescheiterten Regierenden Bürgermeister



Guten Tag,

kurz bevor aus dem ehemaligen SPD-Fraktions- und -Landesvorsitzenden und Stadtentwicklungssenator, der Regierende Bürgermeister Müller werden wird, bereicherte der Senator Müller, den schon jetzt sehr unübersichtlichen Wald von Straßenverkehrsschildern in Berlin um ein weiteres Exemplar.

Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes nichtamtliches Schild, auf dem zu lesen sein wird: "Berliner Begegnungszone". Ab Herbst 2015 sollen demzufolge berlinweit drei dieser Zonen ausgewiesen werden.

Die erste davon wird rund um den Schöneberger Winterfeldtplatz errichtet werden, und beinhaltet die vermeintlich gleichberechtigte "Begegnung" von Fußgängern, Autos und Fahrradfahrern, bei maximal 20 Stundenkilometern. Die Ersteren werden dieses Limit wohl einhalten, die Letzteren wohl kaum.


BER-Problemzone

Aber entscheidend für die politische Zukunft des alten Bekannten Michael Müller, wird nicht dieser gespielte Witz sein, sondern die reale BER-Problemzone.

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Endlich - mehr als 13 Jahre Klaus Wowereit sind vorbei!

Dem Wowereit-Rücktritt müssen umgehend Neuwahlen folgen

 

 

Guten Tag,

endlich, am 11.12.14, wird es soweit sein:

Klaus Wowereit wird an diesem Tag vom Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - nach mehr als 13 langen und verlorenen Jahren - zurücktreten.

Wir danken den Amerikanern, Briten und Franzosen dafür, dass sie unserer Stadt und unserem Land die Freiheit geschenkt haben, aber bei Klaus Wowereit braucht sich niemand zu bedanken.

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Müller - schlau, aber nicht klug!

+++ Was taugt der neue BER-Bürgermeister? +++ Senat und Flughafengesellschaft feiern das 40-jährige-Bestehen von TXL - nicht! +++

 

Guten Tag,

der erst einmal nur parteiintern zum Nachfolger von Klaus Wowereit gewählte Michael Müller bedachte seine Genossen auf der abschließenden Vorstellung der SPD-Kandidaten am 14.10.14 in der Berliner Müllerstraße, im ehemaligen roten Wedding, mit der launigen Begrüßung "Willkommen in der Müllerstraße!" und seine anschließenden Ausführungen thematisierten die "Solidarische Stadt".

Die Marschrichtung war damit klar: Müller versuchte sich als Anti-Wowereit zu inszenieren, der Politik nicht abfeiert, sondern als Kümmerer abarbeitet.

Das war vielleicht schlau, aber klug war es auf keinen Fall, denn da versuchte ein alter Bekannter seine Vergangenheit genau an der Seite Desjenigen vergessen zu machen, dessen Masche sich sowieso schon längst selbst entlarvt und erledigt hatte.

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Vor 6 Jahren wurde mit Tempelhof der erste funktionsfähige BER geschlossen

Wenn Flughäfen zu Feindbildern gemacht werden

 

Bis zur Eröffnung des Flughafens Tegel (TXL) 1974, war Berlin-Tempelhof der Zentralflughafen von Berlin, und trug das IATA-Kürzel BER. Zu sehen ist ein Kofferanhänger für einen PAN AM-Flug aus dem Mai 1971.



Guten Tag,

in der Nacht vom 30.10. auf den 31.10.2008 machte der Wowereit-Senat Ernst, und schloss, gegen den erbitterten Widerstand der Berliner Bevölkerung, den Flughafen Tempelhof.

Wir erinnern uns: Tempelhof wurde wahlweise als zu groß oder als zu klein bezeichnet. Die Berliner Politik sagte, die Zukunft würde sowieso dem neuen Flughafen (damals "BBI") in Schönefeld gehören und Stadtflughäfen seien old-fashioned. Aber gedankenlos wurde mit der Schließung von Tempelhof kostbarste Flughafenkapazität vernichtet, und das in einem weltweiten Wachstumssegment, das auch in Berlin jährlich mit ca. 5% zunimmt.

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SPD-Alt-Kader Michael Müller soll Wowereit-Nachfolger werden

+++ SPD-Mitglieder wählen den neuen Regierenden Bürgermeister Berlins +++

 

Jacke wie Hose - Müller folgt auf Wowereit
 


Guten Tag,

die Berliner SPD hat heute mit der Wahl von Michael Müller zum Nachfolger von Klaus Wowereit klar gemacht, dass die Zukunft Berlins wie die Vergangenheit aussehen soll.

Der langjährige Fraktionsvorsitzende, Landesvorsitzende und aktuelle Stadtentwicklungssenator, soll nun nach dem Willen der SPD-Mitglieder Regierender Bürgermeister Berlins werden.

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Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu errichten

+++ Vermischtes zur Dauerbaustelle in Schönefeld +++

Guten Tag,

kurz nach dem Tag der Deutschen Einheit, der gleichzeitig an den Mauerbau und an den Mauerfall erinnert, sei an die inzwischen zum Klassiker avancierte Fortschreibung des Ulbricht-Ausspruchs "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!" erinnert.

Und im Zusammenhang mit dem BER kann man wohl sagen, dass vor vielen Jahren eine "Mauer" zwischen der Realität und den Ankündigungen des Wowereit-Senats und der Flughafengesellschaft errichtet worden ist. Wir fühlen uns hingegen nach wie vor der Realität verpflichtet.

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BER-Omertà

+++ Schweigen mit der Berliner SPD +++

Guten Tag,

von den drei Kandidaten für die Nachfolge von Klaus Wowereit wird in diesen Tagen ein Kontrapunkt zu der so oft erlebten Flut der Worte gesetzt.
 
Zum absoluten Topthema der Region, dem Desaster des ehemaligen Vorzeigeprojekts BER, wollen sich die Herren Müller, Saleh und Stöß nicht äußern. Da fühlt man sich an die Rechtsmittelbelehrung "Alles was Sie sagen kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden" erinnert.

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Achtung, jetzt wird es politisch!

+++ Michael Müller, der Pudel von Klaus Wowereit, will sein Nachfolger werden +++

Guten Tag,

seit 2007 ist uns immer wieder - leider nur unter der Hand - bestätigt worden, dass wir eine gute Arbeit machen würden. Sich selber lobt man nicht, und damit wollen wir auch an dieser Stelle nicht anfangen. Uns kommt es aber auf einen ganz anderen Aspekt an, da leider zu der üblichen Verschwiegenheit doch noch gelegentlich Kritik hinzu kam:
 
Uns wurde dann, mit einem vermutlich etwas gequälten Gesichtsausdruck, mitgeteilt, dass unsere Arbeit leider zu politisch und damit quasi kontaminiert wäre. Und Nein, politisch Stellung beziehen wollte man auf keinen Fall - jedenfalls nicht öffentlich. Wir nahmen das vollkommen kontrolliert entgegen. Eine mögliche Gegenfrage hätte lauten können, ob er oder sie in der Frage XY nicht regelmäßig an die Öffentlichkeit treten würde, was man auch Lobbyismus nennen könnte - aber egal!

Nun hat also Michael Müller, der Pudel des zurücktreten wollenden Klaus Wowereit, seine Kandidatur für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin erklärt.

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Wird das ein ehrlicher Rücktritt werden, Herr Wowereit?

+++ Die wahren Gründe für Wowereits Rücktrittsankündigung +++ BER wird nur 21 und nicht 27 Mio. Passagiere/Jahr schaffen +++

Guten Tag,

am 26.8.14 tobte aus gegebenem Anlass ein Mediengewitter sondergleichen, z.B. in der Berliner Morgenpost 7 Sonderseiten, und selbstverständlich war dieser Tag ebenso die Geburtsstunde einer ganz großen Legende, die da lautet:

Klaus Wowereit ist oder wird freiwillig zurücktreten. Er trat indes nicht sofort zurück, sondern kündigte nur an. Was war hierfür der ausschlaggebende Grund? Seine Pension, ein Zeitpuffer für die Nachfolgeentscheidung der Berliner SPD? Oder war es der Flughafen BER mit der Nachrichten-Bombe heute, dass die Kapazität zur Eröffnung gar nicht bei 27 Millionen Passagieren liegt sondern nur 21 Millionen?

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