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BER-Planspiele ersetzen die Realität

+++ Neues Spielmaterial für die Öffentlichkeit +++

BER: Keine Parkplätze, sondern überdachte Flächen ohne Verwendung
 
Guten Tag,

der März 2016, zu dem die "bauliche Fertigstellung" des BER abgeschlossen sein sollte, ist nur noch ein paar Monate weit weg und schon werden Spekulationen gestreut, die nahe legen, dass man auch diesen Termin ggf. wieder verfehlen wird. Man könnte sogar den Eindruck bekommen, dass es sich hierbei um Spielmaterial handelt, dass mutmaßlich nur dazu da ist, um die bekannten grundsätzlichen Probleme des BER zu verdecken.

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Die ewige Wiederkehr des Gleichen: In TXL sollen nach der Schließung ca. 15 000 Arbeitsplätze entstehen

+++ Tegel Projekt GmbH kopiert Prognosen für Tempelhof +++ Weitere BER-Verzögerungen und weiterer Finanzbedarf möglich +++ BER-Schienenanbindung +++


Ist der Berliner Senat lernfähig oder werden mit der geplanten Schließung des Flughafens Tegel (TXL) die Fehler der Tempelhof-Schließung von 2008 stur wiederholt?  

Guten Tag,

da es zum BER keine positiven Nachrichten gibt, wird senatsseitig erneut die Zukunft Tegels nach der geplanten Flughafenschließung schöngeredet.

Tegel Projekt GmbH kündigt ca. 15 000 Arbeitsplätze an

Die landeseigene Tegel Projekt GmbH, ein Klon der etwas bekannteren Tempelhof Projekt GmbH, hat für die Zeit nach der Schließung des Flughafens Tegel (TXL) die Schaffung von ca. 15 000 Arbeitsplätzen angekündigt.

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Tempelhof Projekt GmbH übernimmt BER

+++ Verblüffende Entwicklung im Flughafen-Krimi +++

Bis zur Eröffnung des Flughafens Tegel (TXL) 1974 war Tempelhof der einzige Berliner Flughafen und trug daher das IATA-Kürzel BER

 

Guten Tag,

wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautete, wird die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), in deren Zuständigkeit der BER fällt, demnächst aufgelöst werden. An die Stelle der FBB als Flughafenholding soll anschließend die landeseigene Tempelhof Projekt GmbH treten.

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Erneute Begegnung mit der Realität: BER-Regierungsterminal erst nach 2021

+++ Regierungsterminal kommt spät und wird teuer +++ Weiterer Neuzugang des Aufsichtsrats +++ BER-Sonderreferat für Müller +++

Müllersches Vorzeigeprojekt: Der Winterfeldtplatz in Berlin-Schöneberg, ein zentraler Platz und Standort eines großen Wochenmarkts, wird in die erste "Berliner Begegnungszone" umgewandelt, wobei die zuführende Maaßenstraße z. T. geschlossen wird, damit sich Fußgänger, Autos und Fahrradfahrer zukünftig exklusiv "begegnen" können.


Guten Tag,

in den letzten Tagen ist der Regierende Bürgermeister Michael Müller erneut mit der Realität in einer Weise konfrontiert worden, wie er es wohl nicht für möglich gehalten hat.

BER-Regierungsterminal kommt spät und wird teuer

Wie die Bild-Zeitung jüngst berichtete, wird das neue Regierungsterminal, dem BER folgend, nur mit einer "geringfügigen" Verspätung erst nach 2021 an den Start gehen können. Grundlage dieser Einschätzung ist allerdings die Realisierung der angekündigten BER-Eröffnung im zweiten Halbjahr 2017.

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Regierender Bürgermeister Müller: Erst keine Zeit, jetzt Aufsichtsratsvorsitzender!

+++ Müller: Rein, raus, rein +++ BER-Anteilseigner weiter uneinig +++ BER-Zeitplan erneut in Gefahr +++

Es geht auch ohne Klaus Wowereit


Guten Tag,

kurz vor dem 1. Mai hat der Berliner Senat nun seine eigenen Chaostage ausgerufen.

Auf Georg Wilhelm Friedrich Hegel geht das geflügelte Wort zurück, dass sich Ereignisse einmal als Tragödie und einmal als Farce ereignen. Hätte Hegel die Berliner Landespolitik gekannt, so hätte er es wohl bei der Farce belassen.

Müller: Rein, raus, rein

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hat nun der langjährigen BER-Farce einen weiteren schrillen Farbtupfer hinzugefügt, in dem er jüngst erklärte, dass er nun doch den Aufsichtsratsvorsitz der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) übernehmen werde. Wir erinnern uns, dass Michael Müller den Aufsichtsrat der FBB erst im Februar 2015 verlassen wollte, und dazu bemerkte, dass er nicht drei Tage Zeit in der Woche für dieses Gremium oder gar für dessen Vorsitz hätte und jetzt Fachleute ran müssten.

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Wenn der schöne Schein schwindet: Wie der BER, so die Modemesse "Bread & Butter"

+++ "Nachnutzung" von Tempelhof +++


"Wie eine Flasche leer!" oder wie in Berlin mit Flughäfen umgegangen wird


Guten Tag,

auf den ersten Blick wird sich dem Außenstehenden die Verbindung von Butter, Flughäfen und leeren Flaschen nicht so ohne weiteres erschließen. Aber in Berlin ist dieser Zusammenhang in den letzten Jahren wiederholt hergestellt worden.

2009 präsentierte Klaus Wowereit der verblüfften Öffentlichkeit die Modemesse "Bread & Butter" als sogenannten Ankermieter für den mutwillig geschlossenen Flughafen Tempelhof, und erhörte damit wohl den verzweifelten "Call for Ideas" seiner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, die, wenige Tage zuvor, unter diesem Titel einen sogenannten Ideenwettbewerb für Tempelhof mit einer Vielzahl von bizarren Vorschlägen präsentiert hatte. Frau Lüscher fand u. a. den "Puffhafen Tempelhof" sehr interessant.

Angesichts dessen war man fast geneigt, Wowereits überfallartige Präsentation eines Ankermieters zu begrüßen.

Aber schon 2009 stellten wir die Frage, wer das alles bezahlt und ob der Vertrag mit der "Bread & Butter" vorteilhaft für die Öffentliche Hand wäre. Denn es schien, als sollte Tempelhof wohl um fast jeden Preis gefüllt werden.

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BER-Standort: Michael Müller will es nicht gewesen sein!

+++ Laut dpa fällt Michael Müller 2015 ein, dass die Berliner SPD vor 1996 gegen Schönefeld als BBI/BER-Standort war +++

 

BBI/BER, Standort Schönefeld: Erst als "Single-Airport", dann als "One-Roof-Konzept" bezeichnet - Michael Müller war immer dafür.


Guten Tag,

wir mussten schon zweimal hingucken, als wir am 28.03.15 die dpa-Meldung "Müller: Standort Schönefeld ist "Geburtsfehler" des BER" lasen, die wohl besagt, dass dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller im Frühjahr 2015 auf einmal einfällt, dass die SPD vor 1996 gegen Schönefeld als Standort des BBI/BER war.

Müller und die Berliner SPD wären gerne unschuldig am BER-Desaster

Was jedoch hinreichend ratlos macht ist, dass der gleiche Michael Müller, die BBI/BER-Standortpolitik, die er nun als falsch bezeichnet, in seinen landespolitischen Spitzenämtern, d. h. im Berliner SPD-Fraktionsvorsitz von 2006-2011 und im Amt des Berliner Stadtentwicklungssenators 2011-2014, ohne jedes Vertun mitgetragen hat. Kritische Äußerungen Müllers aus dieser Zeit hinsichtlich des BBI/BER-Standorts Schönefeld sind jedenfalls nicht überliefert.
 

Wowereit und Müller hatten ab 2001 volle Handlungsfreiheit

Klaus Wowereit, der 2001 einen vermeintlichen Mentalitätswechsel einzuleiten versprach, tat leider genau dieses nicht, sondern setze die schon zu dieser Zeit längst überholte Flughafenplanung für den BBI/BER aus den 90ziger Jahren peinlichst genau um, obwohl bis zum tatsächlichen Baubeginn 2006 noch reichlich Zeit für eine Kurskorrektur gewesen wäre. Michael Müller stand in all den Jahren immer fest an der Seite von Klaus Wowereit, egal wie absurd die jeweilige Argumentation auch war.

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BER: Wie viel Tage noch?

+++ In 367 Tagen fertig, in 825 Tagen startbereit? +++ Berliner "Tatort" im BER +++ "Integritätspakt" beendet +++

BER: Filmreif, aber nicht startbereit!
 

Guten Tag,

hieß es noch unter Mehdorn 2014, dass der BER 2015 fertig und 2016 betriebsbereit sein würde, so hat die neue Geschäftsführung dieses Muster nun übernommen, wobei zwangsläufig neue Jahreszahlen eingesetzt werden mussten.

Jörg Marks, Leiter Technik und Bau der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), hatte Mitte Marz öffentlich erklärt, dass der BER im März 2016 "baulich" fertiggestellt sein werde und im zweiten Halbjahr 2017 in Betrieb gehen werde. Die dpa meldete daraufhin, dass ab März 2016 im BER nur noch "Restarbeiten" zu erledigen seien.     

367 Tage bis zur BER-Fertigstellung 2016, 825 Tage bis zur BER-Startbereitschaft 2017?

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BER: Nach der Terminabsage ist vor der Terminabsage

+++ BER-Desaster keine Empfehlung für Olympia +++ BER-Eröffnung: Keine konkreten Angaben +++ BER-Status: Keine konkreten Angaben +++

Kein Scherz sondern Realität: Zwei statische Treppen und nur eine Rolltreppe im BER


Guten Tag,

in der Nachberichterstattung zur gescheiterten nationalen Olympia-Bewerbung Berlins ist unser Standpunkt, dass das BER-Desaster und der mangelnde Zuspruch der Bevölkerung wesentlich für diese Entscheidung waren, erfreulicherweise vielfach übernommen worden.

BER-Desaster keine Empfehlung für Olympia

So schreibt der B.Z.-Chefredakteur Peter Huth in seinem Kommentar am 18.03.15 u. a. folgendes:

"Berlins einzige Chance auf Olympia wurde vor vielen Jahren in den Brandenburger Sand gesetzt oder eben genau nicht. Wer gegen alle stichhaltigen Argumente und Abwägungen sagen will: Seht her, wir sind nicht nur besser, wir sind perfekt, wir sind alternativlos; wer also alles und jeden vom Tisch wischen will, weil er so dermaßen von sich überzeugt ist und das auch noch zu Recht, der darf sich eines ganz bestimmt nicht leisten: die peinlichste Bautragödie Europas, die Flughafen-Ruine „Willy Brandt“."

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Kein BER, kein Olympia!

+++ Spielerei mit den Spielen +++ Weitere Politisierung der Flughafengesellschaft +++ Müllers rapider Ansehensverlust +++

Im Ketchup-Mayo-Design: Wir, der Berliner Senat und seine Verbände, wollten die Spiele, weil der BER bis 2024 fertig sein könnte? Nur klägliche 55% der Teilnehmer einer Forsa-Telefonumfrage sagten in Berlin Ja zu dieser Wette.  


Guten Tag,

unbeschadet der Tatsache, dass die chancenreiche deutsche Bewerbung um die Fußballeuropameisterschaften 2024 ein weiteres Großereignis im gleichen Jahr in Deutschland ausschließt, wurde nun die Farce eines deutschen Olympia-Kandidaten für 2024 mit der Empfehlung für Hamburg fortgeführt.    

Für diese Kulissenschieberei hatte sich Berlin, dass sein zentrales Infrastrukturprojekt, den BER, seit Jahren nicht in den Griff bekommt, schon von Anfang an disqualifiziert. Und die mangelhafte Unterstützung durch die Bevölkerung konnte ebenfalls nicht dauerhaft schöngeredet werden, auch wenn die Berliner B.Z. titelte: "Berlin: 55% Hamburg: 64% Unentschieden".

Die Aussage des Vorsitzenden des Landessportbundes Berlin (LSB) und ehemaligen Berliner Sportsenators Klaus Böger, der Anfang des Jahres ausdrücklich - oder aus Jux? - erklärt hatte, dass der BER zur Olympiade 2024 fertig sein müsste, erwies sich ebenso wenig als hilfreich. Auf diese Terminwette wollte sich wohl noch nicht einmal der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) einlassen.

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