brennpunkt-ber.de newsletter

brennpunkt-ber.de newsletter categories.

M & M, die BER-Wahlkämpfer

+++ BER-Baukonferenz +++ "Ergebnisse" +++ Hauptstadtpresse +++

Und immer schön an den BER denken ...


Guten Tag,

nein, statt MM erwarteten einen am 12.1.2016 im Roten Rathaus nur M & M, nämlich der Regierende Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) Michael Müller sowie der FBB-Geschäftsführer Karsten Mühlenfeld.

[ weiterlesen ]

Wenn Müller nicht mehr weiter weiß, gründet er `nen Arbeitskreis

+++ BER-Konferenz im Januar 2016 +++ Nachrichtenmaschine BER +++ Das größte BER-Defizit +++

Bisher gut verpackt - Pi mal Daumen wird der BER auch eines Tages eröffnen


Guten Tag,

kurz vor Weihnachten und dem Jahreswechsel 2015/2016 gilt es, eine weitere BER-Zwischenbilanz zu ziehen - wie viele noch folgen werden, muss offen bleiben. Zunächst einmal eine gute Nachricht: Alle Lampen im BER funktionieren. Wenn man abends in Schönefeld landet, ist alles, aber auch alles, im BER hell erleuchtet – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Das ist seit drei Jahren so und wird wohl auch so bleiben. Konstanz ist halt alles.

BER-Konferenz im Januar 2016

Nach der jüngsten Aufsichtsratssitzung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) am 18.12.2015 gefiel sich Michael Müller erneut in der Rolle des Kümmerers, der dann für den Januar 2016 eine BER-Konferenz im Roten Rathaus ankündigte.

[ weiterlesen ]

Viel Lärm um Nichts

+++ Zustand des BER am Nikolaustag +++

Georg Grosz Platz in der Nähe des Berliner Kudamms

 

Guten Tag,

auch im Dezember 2015 gilt es eine weitere BER-Zwischenbilanz zu ziehen.

Zustand des BER am Nikolaustag

Kurz vor dem Nikolaustag wurde nun verkündet, dass ein Teil der BER-Entrauchungsanlage fertiggestellt sei.

Die Berliner Morgenpost erklärte ihren Lesern daraufhin, dass das "kein Durchbruch, aber ein Anfang" sei, was man wohl nach einer fast 10jährigen Baugeschichte als eine erstaunliche Leistung bezeichnen kann - sowohl verbal als auch faktisch. Aber "fertiggestellt" heißt ja nicht, dass auch getestet und abgenommen wurde. Insofern bedeutet diese Nachricht eigentlich – gar nichts.

[ weiterlesen ]

BER-Schienenanbindung mit der Brechstange

+++ Deutsche Bahn AG will ebenerdige BER-Schienenanbindung erzwingen +++ Bürgerinitiative "Lichtenrade Dresdner-Bahn" kündigt Klage an +++

Nach dem Willen der Deutschen Bahn AG und der Politik sollen hier zukünftig - auf vier ebenerdigen Gleisen - ca. 620 Schnellzüge pro Tag zum BER fahren. Und die DB AG bezeichnet das als  Ausbau (!) und nicht als Strecken-Neubau, der einem umfangreicheren Genehmigungsverfahren unterliegen würde.   


Guten Tag,

es scheint offenbar nicht auszureichen, dass der BER an sich schon ein seit Jahren kriselndes Projekt ist.

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat nun, mit seinem Planfeststellungsbeschluss vom 13.11.2015 und mit der mutmaßlichen Unterstützung der Politik, die ebenerdige Trassenführung der zentralen BER-Schienenanbindung, der Dresdner Bahn, genehmigt und damit einen weiteren Konflikt rund um den BER provoziert.

[ weiterlesen ]

Flughafengeschäftsführer Mühlenfeld bestreitet Drehkreuzfunktion des BER

+++ Berlin-Tegel (TXL) ist schon jetzt ein Drehkreuz +++ Schuld sind immer die Anderen +++ VBKI empfiehlt Leipzig +++

BER-Werbung 2012. 2015 sind die Stühle immer noch leer und werden es wohl auch noch bis mindestens Anfang 2018 bleiben.


Guten Tag,

vor dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. (VBKI), einer angesehenen Vereinigung von Entscheidern und Multiplikatoren Berlins, referierte der Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), Dr. Karsten Mühlenfeld, am 4.11.2015 über den Stand des Flughafenprojekts BER und die Entwicklungsperspektiven der Flughäfen in Berlin und Brandenburg.

Karsten Mühlenfeld verkündete Schuldzuweisungen und Beschwichtigungen sowie eine moderne Version des "Ceterum autem censeo Carthaginem esse delendam" von Cato dem Älteren (deutsch: "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss"), die 2015 nach Christi Geburt in Berlin lautet: "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der BER 2017 eröffnet werden wird." Karthago wurde bekanntlich tatsächlich zerstört. Wann der BER hingegen eröffnet werden wird, kann zur Stunde niemand mit Sicherheit sagen.

[ weiterlesen ]

BER-Herbst

+++ Schönefeld heute +++ BER heute +++

Weiterhin benötigt, aber ab Anfang 2016 abgebaut: Der BER-Infotower

 

Guten Tag,

wenn man zum BER kommt, beobachtet man seit Jahren die stetige Wiederkehr des Gleichen. Eine Tristesse sondergleichen teilt sich einem mit, die weit entfernt ist vom ehemals als "modernstem Flughafen Europas" gepriesenem Airport, der immer noch auf seine Eröffnung, man möchte fast sagen auf seine Erlösung, wartet.

[ weiterlesen ]

BER, der Yeti unter den Flughäfen

+++ Virtuelles Management +++ Virtuelle Verantwortlichkeiten +++

Es kommt immer wieder zu Begegnungen mit dem BER


Guten Tag,

auch wenn es sich beim BER nicht um ein behaartes, riesiges Fabelwesen handelt, so verschwindet der Flughafenbau doch immer mehr aus der Realität und wird immer mehr zu einem virtuellen Flughafen, der nur noch von Behauptungen lebt.

[ weiterlesen ]

BER: Das unfertige Provisorium

+++ Was nicht passt, wird passend gemacht +++ FBB-Aufsichtsrat +++ Wirtschaftliche Situation der FBB +++

2012 bezeichnete der damalige Flughafengeschäftsführer Schwarz den BER als "baulich, aber nicht technisch, fertiggestellt." Diese Aussage ist wohl nach wie vor gültig.

 

Guten Tag,

die negativen BER-Meldungen reißen nicht ab und es stellt sich immer dringender die Frage, ob es so weitergehen darf. Der Mitte des Jahres ausgeschiedene Flughafengeschäftsführer Hartmut Mehdorn hatte schon 2013 eine Teileröffnung des BER in Aussicht gestellt und getönt: "Das, was wir gebaut haben, reicht noch bis zum Jahr 2025, wenn nicht noch weiter." Ja, weit ist es mit dem BER schon gekommen, aber zur Eröffnung hat es immer noch nicht gereicht.

[ weiterlesen ]

BER: Eröffnung unbestimmt, Krise permanent

+++ "BER-Terminband" vor dem Riss +++ BER: Out of Order +++ Senats-Propaganda versus Realität +++

 

BER: Out of Order  


Guten Tag,

wie seit vielen Jahren üblich, reiht sich auch aktuell eine negative BER-Meldung an die andere und offiziell wird weiterhin nur das eingeräumt, was vorher schon lange vermutet wurde.

"BER-Terminband" vor dem Riss

In der Planungs- und Baugeschichte des BBI/BER gab es seit dem Ende der 90ziger Jahre des 20. Jahrhunderts bisher 9 verkündete und dann abgesagte BER-Eröffnungstermine, davon 4 Jahresdaten und 5 konkrete Tagesdaten.

Den Höhepunkt dieser Negativserie bildete sicherlich die doppelte Terminabsage des Jahres 2012, als nacheinander ein Sommer- und ein Herbsttermin kurzfristig abgesagt wurden. Danach verkündete man noch einen Eröffnungstermin für den März 2013, bis man schließlich dazu überging überhaupt keine konkrete Eröffnungsdaten mehr zu nennen.    

Als Hartmut Mehdorn im Dezember 2014 dann seinen Abschied als Flughafengeschäftsführer ankündigte und damit große Zweifel an der Einhaltung des von ihm kreierten "BER-Terminbands" auslöste, das die Flughafeneröffnung für das zweite Halbjahr 2017 vorsah, war zu hören, dass der Wechsel in der Geschäftsführerposition keinerlei negative Auswirkungen auf die geplante BER-Eröffnung haben werde. Nun scheint erneut zu gelten, dass speziell in Sachen BER das Motto gilt "Nach der Terminabsage ist vor der Terminabsage", da das Mehdornsche Terminband, wie von uns schon vielfach berichtet, nun definitiv zu reißen droht.

[ weiterlesen ]

Wie kann man Flughafengebäude nutzen? Fürs Fliegen, für allgemeine Unterkünfte?

+++ Die ahnungslose Berliner Politik redet, bevor sie nachprüft +++ Erneute Lärmschutzklagen gegen den BER +++ BER: Es sticht in der Seite +++

Aufgang aus dem BER: Nur eine Rolltreppe für eine Richtung, die zudem noch vor dem von uns markierten Treppenabsatz endet - das Gepäck müsste also hochgewuchtet werden.


Guten Tag,

mit diesem Newsletter wollen wir nicht in die große Politik einsteigen. Die Abgründe der Berliner Flughafenpolitik reichen uns vollkommen aus. Ab und zu ergeben sich aber doch partielle Überschneidungen.

Die ahnungslose Berliner Politik redet, bevor sie nachprüft

Schon im Frühjahr 2014 tauchte der Vorschlag auf, in den Gebäuden und Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof Asylbewerber unterzubringen. Aus guten, sachlichen Gründen versank dieser Vorschlag dann aber auch wieder schnell in der Versenkung. Das hinderte den Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Mitte, Christian Hanke, aber nicht daran, jüngst ordentlich auf den Putz zu hauen und alten Wein in alten Schläuchen als seinen neuen Vorschlag zu präsentieren. Hanke wurde von der überregionalen Presse daraufhin gerne als "Berliner Bürgermeister" bezeichnet.

[ weiterlesen ]

Seiten