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BER: Es darf weiter gelacht werden

+++ Wenn Parodie und Realität verschmelzen +++

Laut Auskunft der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) handelt es sich hierbei um die im Bau befindlichen beiden zusätzlich notwendig gewordenen Nachströmungswerke für die Verteilerebene des BER-Bahnhofs. Durch diese neuen Module soll im Brandfall zusätzliche Frischluft angesaugt werden.


Guten Tag,

im Frühjahr 2013 kam die Wowereit-Parodie von Peter Rütten raus.

Der vermeintliche Wowereit tätigt im Video eine ganze Reihe bizarrer Aussagen zum BER. U.a. prophezeit er - im Jahr 2012 - die BER-Eröffnung für 2011 und gibt BER-Gesamtkosten von "187 000 Millionen, Oktillionen, Milliarden" an - allerdings ohne Angabe der Währung. Trotz der satirischen Überzeichnung kam einem auch 2013 schon vieles sehr vertraut und plausibel vor. Einzig bei der Verneinung des Wowereit-Rücktritts irrte Rütten, da Klaus Wowereit im Dezember 2014 unter dem Druck des BER-Skandals als Regierender Bürgermeister von Berlin dann doch zurücktreten musste.

Und auch für seinen Amtsnachfolger und langjährigen BER-Mitstreiter Michael Müller gilt nun wohl das Motto "The Show must go on!", denn obwohl er einerseits an dem offiziell verkündeten BER-Eröffnungsjahr 2017 festhält, räumt Müller inzwischen ein, dass es auch 2018 werden könnte, wobei dieses Jahr wohl nur als ein sehr optimistisches Basisdatum zu verstehen ist, bei dem Aufschläge selbstverständlich nicht auszuschließen sind.

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Rot-Rot-Grün: Berliner Taxen zum BER

+++ Nachtrag zum vorliegenden Koalitionsvertrag +++

Rot-Rot-Grün: "Berliner Taxis müssen am BER Kunden laden können."       

 
Guten Tag,

ergänzend zu unserem Brennpunkt BER-Newsletter vom 16.11.2016 wollen wir hiermit noch auf einige wenige Punkte des nun komplett vorliegenden Rot-Rot-Grünen Koalitionsvertrags eingehen, der dem Vernehmen nach Anfang Dezember 2016 verabschiedet werden soll.

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Beim bunten Koalitionsvertrag wird es einem schwarz vor Augen

+++ Ausblick auf Rot-Rot-Grün +++ TXL: Kleine Münze, statt großer Ideen +++

Erstes Flugzeug im BER beim Familienfest in Schönefeld im Mai 2012


Guten Tag,

eigentlich wollten wir den fertigen Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün abwarten, um dann den darin enthaltenen Flughafenteil kommentieren zu können. Aber dem Vernehmen nach hat sich die vermeintliche Liebesheirat zwischen den drei sich ehemals so zugetanen Parteien seit dem Wahlabend des 17.09.2016 in eine zähe Fingerhakelei verwandelt, die wohl noch gut und gerne bis in den Dezember hinein andauern kann. Und da inzwischen schon reichlich Informationen hinsichtlich der Positionen des zukünftigen Berliner Senats zur Flughafenpolitik durchgesickert sind, erlauben wir uns nun schon jetzt eine erste Einschätzung.

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Der BER-TXL-Komplex - oder wie die Politik fortgesetzt versagt

+++ TXL - der angesagte Flughafen +++ Notwendigkeit TXL offen zu halten - ein offenes Geheimnis +++

+++ Immer wieder: FBB-Aufsichtsratssitzungen ohne Ergebnis +++

 

Guten Tag,

wir haben die im März 2008 ins Leben gerufene Werbe-Kampagne des Berliner Senats "be Berlin" von Beginn an für anbiedernd und verlogen gehalten, weil im gleichen Jahr der Wowereit-Senat, assistiert vom damaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Müller, ein Berliner Tor zur weiten Welt, den Flughafen Tempelhof, ohne Sinn und Verstand schließen ließ und damit demonstrierte, wie Berlin nicht sein sollte, nämlich starrsinnig und unbeweglich.  

TXL - der angesagte Flughafen

Ein Motiv dieser verquasten "be Berlin"-Kampagne hatte es uns aber auf Anhieb angetan: "TXL: the place to be" von 2012. Wir vermuten, dass hier im Stillen Verschwörer am Werke waren, die zur rechten Zeit das Richtige taten. Lange war dieses Motiv jedenfalls nicht zu sehen.

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Wird Mühlenfeld Schulsenator?

+++ Vermischtes +++ Futur III +++ Nicht zum Lachen +++

Verborgene Talente des Geschäftsführers
der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB),
Karsten Mühlenfeld    


Guten Tag,

nach dem Wahlkampf kommt der Nachwahlkampf.

Vermischtes

Und der Nachwahlkampf begann auch in Flughafendingen schon am Wahlabend, als der FBB-Aufsichtsrat und amtierende Innensenator Frank Henkel (CDU) in der RBB-Wahlrunde meinte, dass ihm "keine validen Informationen" darüber vorliegen würden, dass der BER im vierten Quartal nicht ans Netz gehen wird. Nun, das Wahlergebnis wird Frank Henkel wohl zukünftig von derartigen Überlegungen befreien, weil eine weitere Amtszeit als Senator und FBB-Aufsichtsrat wohl äußerst unwahrscheinlich ist.

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Kein Interesse: Für Michael Müller ist der BER kein Wahlkampfthema

+++ Müller, Berlin +++ Erfahrung zählt? +++ Wie der BER-Skandal verschwindet +++ 

Die Zeit bis zur angekündigten BER-Eröffnung 2017 verrinnt,
aber Michael Müller bleibt unbeeindruckt


Guten Tag,

in Wahlkampfzeiten muss man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, aber es fällt auf, dass der BER im Wahlkampf des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) Michael Müller (SPD) zur Abgeordnetenhauswahl am 18.09.2016 keine Rolle spielt.

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BER-Panik: Das Leipzig-Gespenst geht um

+++ Ungeheuerlich: Leipzig wird großgeredet, um Tegel schließen zu können +++ Bizarre Einfälle +++

BER-Terminal oder BER-Mausoleum?  


Guten Tag,

von Francisco de Goya stammt die Aquatinta Radierung "Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer" aus der Sammlung "Los Caprichos (deutsch: Launen, Einfälle)" von 1799. Im Jahr 2016 schläft die Vernunft erneut und gebiert Ungeheuer, unglaubliche Launen und bizarre Einfälle, um das Versagen der hiesigen Flughafenpolitik vergessen zu machen.

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BER: Müller muss Mühlenfeld entlassen - und dann zurücktreten

+++ Müller und Mühlenfeld müssen gehen +++

Zwei Nicht-Fachleute beim Schönreden des BER-Desasters: Der Ausichtsratsvorsitzende der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) Michael Müller und der FBB-Geschäftsführer Karsten Mühlenfeld im Januar 2016 bei der "BER-Baukonferenz"

 

Guten Tag,

da hilft jetzt auch kein noch so verquastes Müllersches Politsprech mehr, à la "Der Terminplan (gemeint war die BER-Eröffnung 2017) ist in der Umsetzung möglich." Und auch die vielen Müllerschen Hintertürchen, "Es wird von Tag zu Tag schwieriger", machen diese Hinhaltetaktik nicht besser, denn schon vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18.9.2016 ist klar: Der BER wird nicht 2017 und wohl auch nicht 2018 eröffnet werden.

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Tegel: Bevölkerung will Offenhaltung - etablierte Politik beharrt auf Schließung

+++ Regierender Bürgermeister Müller (SPD) & Co stellen sich weiter gegen die Realität +++

+++ TXL offenzuhalten ist machbar +++

Tegel funktioniert, der BER wird bei seiner Eröffnung zu klein sein und die etablierte Politik verweigert sich weiterhin der Realität und beharrt auf der Schließung von TXL

 

Guten Tag,

ein TED (Tele-Dialog) der B.Z. zum Flughafen Tegel hat eine überwältigende Zustimmung der Berliner für die Offenhaltung des Flughafens Tegel ergeben. 20 712 von 23 191 teilnehmenden Berlinern - oder 89,3% - sprachen sich für den Erhalt des Flughafens Tegel (TXL) aus.
 
Regierender Bürgermeister Müller (SPD) & Co stellen sich weiter gegen die Realität

Der (noch) Regierende Bürgermeister Michael Müller hält, unterstützt von CDU, Grünen und Linken, weiter an der veralteten Flughafenplanung der 90er Jahre fest und beharrt auf der damals festgelegten Schließung von Tegel. Müller behauptet wider besseres Wissen, dass der inzwischen allseits als zu klein bekannte BER (Startkapazität 2018 ff. 22 Mio. Passagiere pro Jahr, Sollgröße/Minimum: 36,5 Mio., 2021: ca. 42,5-45 Mio.) beliebig erweiterbar wäre.

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Ein Nichts von 1269 Seiten

+++ Wenn ein Untersuchungsausschuss nichts zu sagen hat +++

577 Seiten Mehrheitsvotum + 692 Seiten Minderheitsvoten wiegen insgesamt 3 kg

 

Guten Tag,

am 20.06.2016 präsentierten die Mitglieder des BER-Untersuchungsausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses ihren Abschlussbericht, ohne jedoch letztendlich erklären zu können, warum das BER-Debakel von Jahr zu Jahr eskalierte. Substanzlose Ausführungen der Ausschussmitglieder waren das Ergebnis.

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