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airberlin ist Geschichte

+++ Monopol versus Wettbewerb +++ Luftfahrtstandort Berlin geschwächt +++

TXL: Am 27.10.2017, um 23:45, stellte airberlin mit dem aus München kommenden

Flug AB 6210 den Betrieb ein

 

Guten Tag,

am Abend des 27.10.2017 wurde in Tegel ein Flugblatt verteilt, auf dem zu lesen war, dass man um airberlin, "8.200 Mitarbeiter, 30 Millionen Passagiere, die Moral, die deutsche Infrastruktur, und die soziale Marktwirtschaft" trauern würde. Ein ironischer Dank wurde dem Kabinett Merkel und dem Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa AG, Carsten Spohr, ausgesprochen, die nun endlich ihren nationalen Champion, vulgo ihren Monopolisten, Lufthansa geschaffen hätten.

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Müllers Zeitspiel: 5 Punkte gegen 56,1%

+++ Soll der TXL-Volksentscheid ins Leere laufen? +++

Müller spielt auf Zeit: "Wenn ich nicht weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis" oder einfach einen "Runden Tisch"

Guten Tag,

der Berliner Volksentscheid zum Weiterbetrieb des Flughafens TXL hat eine Mehrheit von 56,1% der abgegebenen Stimmen erreicht. Eine absolute Mehrheit also, nach der sich Politiker immer wieder sehnen. Das Berliner Volk hat also dem Senat den Auftrag erteilt, "alle Maßnahmen einzuleiten, die erforderlich sind, um den unbefristeten Fortbetrieb des Flughafens Tegel als Verkehrsflughafen zu sichern."

Alle vom Berliner Senat aus dem Hut gezauberten Rechtsgutachten gegen den Flughafen (eines davon von sich selbst aus dem Jahre 2013 abgeschrieben), alle plötzlich verkündeten Termine der Fertigstellung des BER und selbst der hastig erstellte und der Presse zugeleitete "Masterplan" zur Entwicklung des BER bis 2040 haben die Berliner nicht von ihrem Votum abhalten können, das 40% aller Wahlberechtigten repräsentierte und damit das geforderte Quorum, den Mindestwert, von 25% deutlich überschritt.

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Ja zu TXL

TXL-Tower of Power, Totgesagte leben länger


Guten Tag,

am 20.11.2007, also vor fast 10 Jahren, erschien unser erster Newsletter, damals noch unter dem Titel "Das Thema Tempelhof".

Schon damals ging es um einen zu schließenden Flughafen, nämlich um Tempelhof (THF), und schon damals zählten wir die Jahre der versprochenen BBI-Eröffnungen (ab 2011 BER) auf: 2000, 2002, 2004, 2007 ("darauf können Sie sich verlassen"), 2010, "und nun 2011". Heute wissen wir, dass aus all dem nichts wurde. Heute dürfen wir weiter zählen: 2012 (einen Monat vorher abgesagt), 2013, 2014, 2015, 2017, 2018, 2019 - vielleicht oder auch wahrscheinlich nicht - das sind also die Arbeitsergebnisse des Berliner Senats und der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Wir vom "Brennpunkt BER" rechnen nun mit 2021.

Und es geht erneut um die Frage, ob der Berliner Senat und die Flughafengesellschaft eine öffentliche Infrastruktureinrichtung, diesmal TXL, die der Allgemeinheit und damit allen Bürgern gehört, aufgrund von eigenen politischen Interessen und von fragwürdigen, vielfältig widerlegten Prognosen schließen und damit zerstören darf.

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BER: Das Terminraten geht weiter

+++ 2018 Ende der Bauphase? 2019,2020 ff. Eröffnung? +++
+++ TXL-Volksentscheid +++

BER: Immer im Werden begriffen, aber noch lange nicht fertig


Guten Tag,

es kann ja manchmal ganz flott gehen. Selbst mit dem BER, an dem ja nun in den letzten Jahren wirklich nichts flott gegangen ist – außer den Absagen von Terminen und dem Schicken von Geschäftsführungen durch die inzwischen einzige funktionierende Drehtür.

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Air Berlin und die Folgen

+++ Nach dem Insolvenzantrag: Bleibt Air Berlin selbstständig? +++
+++ BER/Air Berlin +++
TXL-Volksentscheid +++

Quo vadis Air Berlin?


Guten Tag,

seit dem Insolvenzantrag von Air Berlin vom 15.08.2017 stellen sich diverse Fragen. Erstaunlich ist der Zeitpunkt des Insolvenzantrags, mitten in der Urlaubszeit. Obwohl die Airline schon lange kriselte, wirkt dieser Ablauf fast wie gegriffen.

Außenminister Sigmar Gabriel sprach angesichts von täglich ca. 100 000 Air Berlin-Passagieren, deren Beförderung ohne einen Kredit der Bundesregierung in Frage gestanden hätte, von der "Größenordnung einer nationalen Krise". Was ist dran an dieser Dramatisierung oder sollte hier bewusst Druck aufgebaut werden, um einer Übernahme durch Lufthansa, Easyjet und Tuifly den Weg zu ebnen?

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Der BER-Misserfolg hat viele Väter - und es werden immer mehr

+++ BER-Eröffnungstermine fallen, wie die Blätter im Herbst +++
+++ TXL alternativlos +++ Politisches Versagen, wohin man blickt +++

BER: Nicht namens- oder elternlos, aber ohne Flugverkehr


Guten Tag,

man sagt, dass der Misserfolg ein Waise sei und nur der Erfolg viele Väter hätte. Der BER zeigt, dass es auch anders geht: Die Zahl seiner Väter und Mütter wächst beständig, wobei der Misserfolg aber immer monströsere Formen annimmt, was aber offenbar keinen der Beteiligten so richtig stört. Und der Regierende Bürgermeister von Berlin und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafengesellschaft, Michael Müller, hat jüngst mit Vitali Klitschko auf die BER-Eröffnung gewettet. Es geht dabei um eine Nikolausmütze. Kein Bild könnte die Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit der Beteiligten wohl besser beschreiben. 

+++ BER-Eröffnungstermine fallen, wie die Blätter im Herbst +++

BER-Termine oder vielmehr "Nicht-Termine" werden grundsätzlich verschoben. Je häufiger, umso schlechter. Denn es gibt ja heute für die Eröffnung des BER schon gar keinen Termin mehr, und der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafengesellschaft, Rainer Bretschneider (Land Brandenburg), schlug der Berliner SPD-Fraktion erst am letzten Donnerstag diesen Satz um die Ohren: "Sie können sich selbst einen Reim darauf machen, ob der BER 2018, 2019 oder später eröffnen wird." Für solche Aussagen braucht man keinen Aufsichtsratsvorsitzenden.

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BER: Wie es euch gefällt

+++ Lütke Daldrup redet über den BER: 55 Mio.PAX/Jahr +++

+++ Bretschneider redet über den BER: 45 Mio.PAX/Jahr +++

+++ Müller redet nicht mehr über TXL +++

Ein Zug wird kommen: FBB-Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup im BER-Bahnhof

Guten Tag,

bezogen auf den BER ist aus einem "Es könnte doch so schön sein" schon lange ein "Es ist doch so schön" geworden, jedenfalls wenn man dem Aufsichtsvorsitzenden und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), den Herren Bretschneider und Lütke Daldrup, glauben will. Die Aufsichtsratssitzung der FBB vom gestrigen Tag, sollte dann weitere Aufschlüsse bringen.

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TXL-Volksbegehren erfolgreich: Wir gratulieren!

+++ TXL-Volksbegehren erfolgreich +++ Noch nie war TXL so wertvoll +++ Lütke Daldrup braucht Hilfe +++

TXL gehört zu Berlin


Guten Tag,

nun ist es amtlich: Das TXL-Volksbegehren ist erfolgreich abgeschlossen worden. Wir gratulieren ganz herzlich allen Berlinern, die sich erneut ins Zeug gelegt haben, um aktuell gegen den Willen der Rot-Dunkelrot-Grünen Berliner Senatskoalition unter Michael Müller (SPD) für den Erhalt des letzten Berliner Flughafens einzutreten. Auch wenn es die etablierte Politik offenbar vergessen hat, hat sie tatsächlich die Verpflichtung, Infrastruktur, zur der auch intakte Flughäfen wie TXL gehören, zu erhalten und nicht zu zerstören.  

Was die TXL-Unterstützer geleistet haben, war ganz großes Kino und ganz großer Bürgersinn. Sie haben sich um Berlin und um die Region verdient gemacht. Und der Berliner an sich ist trotz aller Schnoddrigkeit halt vor allem eins, nämlich pragmatisch. Chapeau!

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BER: Der HSV unter den Flughäfen

+++ Lütke Daldrup als neuer FBB-Geschäftsführer bestellt +++

+++ Es werde Licht ... +++ TXL muss offen bleiben +++

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Die BER-Kamille von 2013  

Guten Tag,

nachdem es beim BER inzwischen fast so zugeht wie beim Hamburger SV der Fußballbundesliga, ist mit dem Stadtplaner und Nicht-Flughafenexperten Engelbert Lütke Daldrup nun der nächste Trainer, sprich Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), heute offiziell durch den FBB-Aufsichtsrat bestellt worden. Die HSV-Fans  mögen uns diesen Vergleich verzeihen. Für den Fußballklub haben wir durchaus noch Hoffnung, beim BER werden hingegen die Probleme mit der Fertigstellung erst so richtig anfangen. Die Stichworte lauten hier Kapazität und Einbindung in die Verkehrssysteme am Boden.

Lütke Daldrup als FBB-Geschäftsführer bestellt

Nach Dieter Johannsen-Roth (2002-2005), Rainer Schwarz (2006–2013), Hartmut Mehdorn (2013–2015) und Karsten Mühlenfeld (2015–2017) folgt nun Engelbert Lütke Daldrup im Amt des Flughafengeschäftsführers. Die ehemaligen Geschäftsführer sind alle an den widerstreitenden politischen Interessen und Vorgaben der öffentlichen Eigentümer der Flughafengesellschaft gescheitert und mussten unbeschadet individueller Fehler letztendlich als hochbezahlte Sündenböcke herhalten. Abzuwarten bleibt, wie lange Lütke Daldrup sich für die Bundesländer Berlin, Brandenburg und den Minderheitseigentümer Bund nützlich machen darf.   

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Mühlenfeld geht, Professor kommt

+++ FBB-Geschäftsführer Karsten Mühlenfeld geht +++

+++ Mühlenfeld entließ Marks +++ Feuern und Heuern +++

Trübe Aussichten für den BER
 
Guten Tag,

beim BER und der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) geht zwar nach vorne nicht mehr viel, dafür wird aber regelmäßig das Spitzenpersonal ausgewechselt. Nachdem die Entlassung von FBB-Geschäftsführer Karsten Mühlenfeld schon für den 1.3.2017 erwartet worden war, hat sich der anfänglich tief zerstrittene FBB-Aufsichtsrat nun mit Mühlenfeld auf eine einvernehmliche Trennung zum 7.3.2017 verständigt und den Berliner Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt.

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