Wird Müllers Pannen-Airport 2017 auch "tatsächlich" eröffnet?

Der Regierende Bürgermeister sagt in seiner ersten Regierungserklärung auch etwas zum BER

 

Michael Müller rennt offenbar die Zeit davon.

Schon im Dezember 2014 wurde der nun in Aussicht gestellte Termin vom Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags, Martin Burkert (SPD), in Frage gestellt, der von 2018 ff. sprach.


Guten Tag,

der langjährige Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende, SPD-Landesvorsitzende und Stadtentwicklungssenator, Michael Müller, stellte am 15.01.15, im Rahmen seiner ersten Regierungserklärung als Regierender Bürgermeister, unter dem Titel "Unser Berlin – stark und solidarisch", die BER-Eröffnung für 2017 in Aussicht.

"Beim BER geht es jetzt darum, die Eröffnung 2017 durch konzentriertes Arbeiten auch tatsächlich zu realisieren." Und: " Keine Larmoyanz! Nicht Gleichgültigkeit, sondern Verantwortung schafft Erfolge beim BER!"

Was diese Leerformeln bedeuten, muss offen bleiben. Es muss auch Müllers konkrete Beteiligung offen bleiben, da er es vorher abgelehnt hatte, den Aufsichtsratsvorsitz der Flughafengesellschaft zu übernehmen, wie das seine Amtsvorgänger jeweils getan hatten.

Nun soll der BER nach den nächsten Abgeordnetenhauswahlen im Jahr 2017 eröffnet werden, obwohl dieses Datum schon vorab von einem Bundespolitiker der SPD in Frage gestellt wurde.

Jetzt soll es also darum gehen, die Eröffnung 2017 durch konzentriertes Arbeiten auch tatsächlich zu realisieren. Nichts anderes behaupteten auch die Wowereit-Senate bis zum augenfälligen Gegenbeweis und der kurzfristigen Absage der vermeintlich unmittelbar bevorstehenden BER-Eröffnungen.

Um vermeintlich Zeit sparen zu können, soll es zudem für den amtsmüden Flughafengeschäftsführer Mehdorn eine interne Nachfolgelösung geben, also aus dem Personal Flughafengesellschaft heraus, dass die entstandene Situation des BER bis heute mit zu verantworten hat.

Und angesichts dieser Gemengelage ließ es sich Michael Müller nicht nehmen, gleich das nächste Großprojekt mit den Worten "Berlin steht bereit für eine Reform-Olympiade" anzukündigen.

Wir meinen, ein "Reform-BER" würde Berlin auch gut zu Gesicht stehen.   


Herzliche Grüße

Ihr Brennpunkt-BER-Team



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Text & Redaktion: Wolfgang Przewieslik

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