0:4 gegen Klaus Wowereit

Klaus Wowereit ist das größte Problem Berlins

 

Aus diesem Ball ist schon lange die Luft raus  
 

 



Guten Tag,

mit heiterer Zuversicht haben wir das 4:0 der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Portugal miterlebt. Da passte vieles zusammen.

Weder mit Heiterkeit noch mit Zuversicht haben wir hingegen die aktuellen Äußerungen von Klaus Wowereit zum BER zur Kenntnis genommen.



Vor der Berliner IHK gab Klaus Wowereit Worte zum besten, die man wohl eher verbal und politisch unbedarften Fußballprofis zugebilligt hätte, und meinte: "Der BER ist nach wie vor das größte ungelöste Problem in Berlin." Wohl wahr, aber gibt es hier Ursache und Wirkung oder nur einen schicksalhaften Ablauf?
 
Diese Worte sind daher keineswegs vergleichbar mit Klassikern der Fußball-Literatur wie "Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien" oder "Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu" - und daher auch nicht entschuldbar, sondern da macht sich einer ganz klein, der tatsächlich ein ganz Großer ist, weil er nämlich seit 2001, exklusiv einer kurzen Unterbrechung, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft ist.

Und wo bleibt der Aufschrei der IHK, des VBKI, des DIHK, des BDI, diverser Verbände sowie der Leitmedien, die so gerne den Untergang des Abendlandes beschwören, weil es an Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein in unserer Gesellschaft mangeln würde?

Dieser Aufschrei findet offensichtlich nicht statt. Wir würden in diesem Zusammenhang auch immer gerne nachfragen, auf welcher Ebene sich denn dieses Versagen tatsächlich abspielt.

Wir sind jedenfalls nach wie vor große Fans des vormaligen Präsidenten der Berliner IHK und aktuellen Präsidenten des DIHK, Eric Schweitzer, der am 17.09.2012, laut B.Z. vom Tage, und angesichts der Kleinigkeit einer kurzfristigen Absage des BER-Eröffnungstermins vom 3.6.2012 am 8.5.2012 - wir zählten die 4. Absage - folgendes zum besten gab:

"Klaus Wowereit trägt keine persönliche Schuld, und er hat als Aufsichtsratsvorsitzender, soweit ich das beurteilen kann, keine entscheidenden Fehler gemacht ... Aus meiner unternehmerischen Erfahrung komme ich zu dem Schluss, dass er (gemeint ist Klaus Wowereit) getan hat, was zu tun war ... Er (auch KW) kümmert sich intensiv um die Themen, er (schon wieder KW) geht sehr gut vorbereitet in die Sitzungen und er (immer noch KW) findet sehr schnell die wunden Punkte."     

Das wollen wir auch gar nicht weiter kommentieren.

Gibt es überhaupt noch Sprachbilder, um die die "wunden Punkte" des BBI/BER seit 2007 zu illustrieren? Und trotz der Wortgewalt eines Herrn Schweitzer könnte tatsächlich der Eindruck entstehen, dass Klaus Wowereit das größte Problem Berlins ist.

Herzliche Grüße

Ihr Brennpunkt-BER-Team

 

P.S.

KW (immer noch Klaus Wowereit) brachte vor kurzem eine erneute Olympia-Bewerbung Berlins ins Spiel. Wie wäre es mit einer Bewerbung um die Fertigstellung des BER?



 

 


Twitter: @BrennpunktBER
 

 




Text & Redaktion: Wolfgang Przewieslik

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